https://www.faz.net/-gtl-9dzjw

Wut-Interview von FCK-Profi : „Der Schiedsrichter soll Cornflakes zählen gehen“

  • Aktualisiert am

FCK-Profi Löhmannsröben muss Stellung beziehen. Bild: dpa

Jan Löhmannsröben vom 1. FC Kaiserslautern sorgt in einem Fernsehinterview mit einem Ausraster für Aufsehen. Das könnte für den 27-Jährigen nun Folgen haben.

          Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt nach dessen Wutrede gegen Jan Löhmannsröben vom 1. FC Kaiserslautern. Dies bestätigte ein Sprecher des Verbandes am Montag. Löhmannsröben wurde demnach dazu aufgefordert, zu seinen Aussagen nach dem 1:1 im Drittliga-Spiel in  Zwickau Stellung zu beziehen. Der 27-Jährige hatte im Interview der Telekom unter anderem gesagt: „Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht, Digga, dann soll der Cornflakes zählen gehen.“

          Streitpunkt war ein Elfmeter für die Sachsen in der Nachspielzeit, bei dem Löhmannsröben den Ball zwar mit der Hand gespielt hatte, davor aber selbst mit dem Ellbogen getroffen wird. „Ja, wenn das kein Foulspiel ist, ja leck mich am Arsch, Alter. Wie kann man das nicht sehen?“, sagte der Lautern-Profi. „Irgendwann platzt mir die Krawatte, ehrlich!“

          An Schiedsrichter Markus Wollenweber richtete Löhmannsröben die Botschaft: „Ich hoffe, der kann 'ne Woche nicht pennen. Er soll erstmal Kreisliga pfeifen und mal die Augen aufmachen. Das ist ja eine absolute Frechheit.“ Zwickau habe sich beim 1:1 einen Punkt „ergaunert“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Greta Thunberg reist mit der Segelyacht „Malizia“ nach New York.

          Klimaaktivistin in Amerika : „Greta ist das Böse“

          Greta Thunberg wird in den Vereinigten Staaten nicht nur von begeisterten Aktivisten empfangen. Auch die Lobbyisten aus dem Lager der Klimawandel-Leugner laufen sich schon warm.

          Johnson besucht Berlin : Warten auf ein erstes Blinzeln

          Der britische Premierminister Boris Johnson droht der EU mit einem harten Brexit und lockt mit vagen Zugeständnissen – doch in Brüssel und Berlin wächst nur das Unverständnis.
          CSU-Politiker Markus Söder

          Gesetzesvorstoß : Söder will Negativzinsen verbieten

          Bayerns Ministerpräsident will ein Gesetz in den Bundesrat einbringen, um Bankeinlagen von Normalsparern bis 100.000 Euro vor Strafzinsen zu schützen. Allerdings haben Gerichte bereits juristische Grenzen für Minuszinsen auf Kontoguthaben gezogen.

          Luxusbauten in New York : Ästhetische Abschottung

          Ein Penthouse für 239 Millionen Dollar: Die Wohlhabendsten schauen von immer größeren Höhen auf das Stadtvolk hinab. New York baut jetzt superdünn.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.