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Investor kommt nun doch : Die nächste Volte des FCK

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Ein als „Roter Teufel“ verkleideter Fan des 1. FC Kaiserslautern während eines Spiels im Mai 2018 im Fritz-Walter-Stadion (Symbolbild) Bild: dpa

Nach einer wochenlangen Hängepartie einigt sich der 1. FC Kaiserslautern nun doch auf eine Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Investoren Flavio Becca. Der Aufsichtsratsvorsitzende Littig zieht daraufhin umgehend Konsequenzen.

          Der Fußball-Drittligaklub 1. FC Kaiserslautern hat sich nach einer wochenlangen Hängepartie auf eine Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca geeinigt. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Somit kommt es auch nicht zu dem von Kreditgeber Quattrex angekündigten Rückzug. Die wirtschaftliche Schieflage ist damit zunächst korrigiert, die Lizenz für die kommende Drittliga-Spielzeit dürfte gesichert sein.

          In einer Beiratssitzung am Donnerstag stimmte das fünfköpfige Gremium mit 3:2 Stimmen für einen Einstieg Beccas und gegen das Investment einer regionalen Investorengruppe. Michael Littig, Beiratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender des e.V., trat daraufhin von seinen Ämtern zurück. Details und Inhalte der Kooperation zwischen Becca und dem FCK sind noch nicht bekannt. Vor rund zwei Wochen bot Becca dem Fritz-Walter-Club ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro und stellte bis zu 25 Millionen in den kommenden fünf Jahren in Aussicht.

          Gleichzeitig stellte er jedoch die Forderung, Littig müsse von seinen Ämtern zurücktreten, weshalb der Deal zunächst scheiterte. Ob diese Summen und die Rücktrittsforderung auch Teil des jetzt verhandelten Abkommens sind, ist noch unklar. Littig begründete seine Entscheidung nun laut Vereinsmitteilung damit, „dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte“.

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