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Fußball in Italien : Ein Eigentor macht Ronaldo und Juve zum Meister

  • Aktualisiert am

Mit Schaumkrone feiert Cristiano Ronaldo den Titel mit Juventus. Bild: Reuters

Kurz nach dem überraschenden Aus in der Champions League gegen Ajax hat Juventus doch noch Grund zum Jubeln. Die Turiner um ihren Star holen zum achten Mal in Serie den Titel in Italien.

          Juventus Turin hat sich vorzeitig zum achten Mal in Serie zum italienischen Fußballmeister gekrönt. Die Alte Dame besiegte am Samstag den AC Florenz mit 2:1 (1:1) und hat nach 33 Spielen 20 Punkte Vorsprung auf Verfolger SSC Neapel, der den Spieltag am Ostermontag gegen Atalanta Bergamo beschließt. Für das Team um 2014er-Weltmeister Sami Khedira und Nationalspieler Emre Can war es der 35. Scudetto der Vereinsgeschichte.

          Vier Tage nach Juves überraschendem Aus im Viertelfinale der Champions League gegen Ajax Amsterdam (1:2) brachte Nikola Milenkovic (6.) die Fiorentina früh in Führung. Alex Sandro (37.) und ein Eigentor von German Pezzella (53.) drehten die Partie zugunsten Turins. Als bislang letztes Team hatte 2011 der AC Mailand Juventus den Scudetto weggeschnappt. Can stand bei den Turinern in der Startelf, Khedira hatte seine Saison wegen einer Knieoperation hingegen schon vorzeitig beendet. Der 32-Jährige hatte erst Anfang April sein Comeback bei Juventus gefeiert, nachdem er am 20. Februar wegen Herzrhythmusstörungen operiert worden war.

          Am vergangenen Wochenende hatte Juventus den ersten Matchball zur Entscheidung in der Meisterschaft durch ein 1:2 bei SPAL Ferrara vergeben. Nach dem frühen Schock durch Milenkovic agierten die Gastgeber wütend, doch immer wieder setzte Florenz brandgefährliche Konter und scheiterte gleich zweimal in der ersten Hälfte am Aluminium. Nach einer Ecke erlöste Sandro die leidenschaftlichen Turiner noch vor der Pause per Kopf, nach dem Seitenwechsel bugsierte Pezzella eine scharfe Hereingabe von Superstar Cristiano Ronaldo ins eigene Tor.

          Barça hält sich schadlos

          Der FC Barcelona hat sich nach dem Einzug ins Halbfinale der Champions League auch in der spanischen Meisterschaft keine Blöße gegeben. Der Tabellenführer bezwang Real Sociedad San Sebastian schmucklos 2:1 (1:0) und behauptete damit den Vorsprung von neun Punkten auf den Zweiten Atlético Madrid. Fünf Spieltage vor Saisonende ist den Katalanen der nächste Meistertitel kaum noch zu nehmen, es wäre der achte in den vergangenen elf Jahren.

          Der französische Abwehrspieler Clement Lenglet brachte die Gastgeber kurz vor der Pause per Kopf in Führung. Die Vorlage kam via Eckball vom früheren Dortmunder Ousmane Dembelé, der nach mehreren Partien ohne Startelfeinsätze endlich mal wieder beginnen durfte. Zwar konnte Juanmi in der 62. Minute für den Außenseiter ausgleichen, doch nur zwei Minuten später sicherte Jordi Alba mit seinem Treffer auf Zuspiel von Lionel Messi den 23. Saisonsieg von Barça. Atlético hatte zuvor mit einem 1:0 (0:0)-Pflichtsieg bei SD Eibar Rang zwei gefestigt. Thomas Lemar stellte den Erfolg der Gäste mit seinem Tor in der 85. Minute sicher.

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