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Leipzig im DFB-Pokalfinale : Nagelsmann und ein Abend mit Missmut

Julian Nagelsmann verliert mit RB Leipzig das DFB-Pokalfinale. Bild: EPA

Die Antworten des Leipziger Trainers nach dem 1:4 im Pokalfinale sind schnippisch und wortkarg. Julian Nagelsmann hat Mühe, Verständnis für die Kritik zu entwickeln, die ihm danach entgegen schlägt.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Ein verlorenes Pokalfinale zählte zu den Erfahrungen, die Julian Nagelsmann in seiner Karriere noch nicht gemacht hatte. Darauf hätte er, wenig überraschend, gern verzichtet. Missmutig grummelte der 33 Jahre alte Trainer nach dem 1:4 gegen Borussia Dortmund durch das Berliner Olympiastadion. Auf das Spiel angesprochen, fielen seine Antworten entweder schnippisch oder wortkarg aus. Nagelsmann hatte sichtlich Mühe, Verständnis für die Kritik zu entwickeln, die ihm entgegenschlug.

          DFB-Pokal

          Nein, es war nicht die angenehmste Woche, die hinter Nagelsmann lag. Schon vor dem Spiel hatte er für Aufsehen gesorgt, als er Angeliño wegen lustloser Trainingsleistungen aus dem Kader für das Finale verbannte. Der Spanier, einer von Leipzigs erfolgreichsten Spielern in dieser Saison, hockte in Berlin auf der Tribüne und sah von dort aus mit an, wie seine Kollegen in der ersten Halbzeit vor allem defensiv von einer Verlegenheit in die andere stolperten.

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