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Roman „Asphaltfieber“ : Krasser Kick

Zaun, Asphalt, ein anderes Spiel: „Sammy rammte Dani mit seinem Körper brutal gegen das Gitter. `Das ist Käfig-Fußball`, rief Sammy. Alle lachten.“ Bild: Falk Bayer

Zwei Jungs, zwei Milieus: Der eine Sohn einer Trinkerin, der andere ein wohlbehüteter Filius. Beide jagen im Käfig von Neukölln ihrem Traum hinterher. Lesen Sie hier Auszüge aus dem Jugendfußball- Roman „Asphaltfieber“.

          8 Min.

          Und, trinkst du schon wieder?“, fragte Sammy seine Mutter. „Was redest du für dummes Zeug? Ich hatte einen harten Tag. Ich entspanne mich.“

          Michael Horeni
          Fußballkorrespondent Europa in Berlin.

          Die Leute in seinem Viertel sagten oft, dass Sammy dummes Zeug redet, wenn er sich über Dinge aufregte, die nicht in Ordnung waren. Er wusste, dass das nicht stimmte. Er erzählte keinen Quatsch. Sammy verstand nur nicht, warum die Leute ihm das immer einreden wollten. Das, was ihn wütend machte, war doch ganz offensichtlich nicht in Ordnung. Jeder, der Augen im Kopf hatte und nur ein bisschen bei Verstand war, konnte das sehen. Er fragte sich, ob das alles vielleicht zu offensichtlich war, sodass kein Erwachsener glaubte, noch darüber reden zu müssen. Vielleicht konnten die Erwachsenen in seinem Viertel all das aber auch schon nicht mehr sehen. Sammy wusste es nicht. Er wusste nur, dass seine Mutter in diesen Fragen genauso war wie die meisten hier. Und das kotzte ihn an.

          Jennys Hände hielten sich an einem halb gefüllten Glas fest, das man für ein Wasserglas halten konnte, wenn ihm nicht wieder dieser beißende Geruch aus dem Mund seiner Mutter entgegengeschlagen wäre, den jene ätzende Flüssigkeit verbreitete, die sie nun in einem Zug hinunterkippte. Sammy hasste es, von diesem Geruch begrüßt zu werden, wenn er aus der Schule kam.

          „Es ist erst vier Uhr, Mama. Das wird noch ein harter Tag.“

          „Werde nicht frech zu deiner Mutter.“

          Sammy schwieg. Er lehnte im Türrahmen und versuchte, ihren Blick aufzufangen. Es war nicht so, dass er glaubte, in ihren Augen eine Betriebsanleitung zu finden, in der stand, was ein Vierzehnjähriger tun muss, wenn seine Mutter an einem sonnigen Septembernachmittag im Bademantel auf dem Sofa neben einem Mann sitzt, den er noch nie gesehen hatte, in den Fernseher glotzt und eine Flasche Schnaps für 5,49 Euro vom Späti um die Ecke leert.

          Das Wohnzimmer war abgedunkelt, nur der Fernseher spendete flackerndes Licht. Um die Sonne und die Blicke der Nachbarn nicht hereinzulassen, ließ seine Mutter an solchen Tagen meist die Rollläden runter. Vielleicht hatte sie aber heute auch nur keine Lust gehabt, sie morgens hochzuziehen. Sammy wusste es nicht.

          Aus dem Käfig gespielt: Bayern-Star Jerome Boateng (links) mit Rap-Bruder George.
          Aus dem Käfig gespielt: Bayern-Star Jerome Boateng (links) mit Rap-Bruder George. : Bild: Oostkreuz

          Wenn er in diesen Momenten in die wässrig blauen Augen seiner Mutter schaute, sagte ihm ein untrügliches Gespür, dass dieser sonnige Scheißtag noch eine Menge Arbeit für ihn bereithalten würde. Sammy kannte diese Tage nur zu gut.

          „Wo sind Pascal und Janis? Noch nicht von der Schule zurück?“, fragte er.

          „Keine Ahnung, hab sie nicht gesehen.“

          Seine Mutter sah kurz zu ihm hoch. Die vom Wodka erschlafften Lider gaben nur einen schmalen blauen Streifen frei. Sammy kannte diesen Blick. Er hasste ihn, fürchtete ihn aber nicht mehr so sehr wie vor ein paar Jahren, als der Alkohol allmählich anfing, von seiner Mutter Besitz zu ergreifen. Ihre Augen waren nur noch zwei blasse Aquamarine, die sich hinter halb geschlossenen Lidern verbargen. Das leuchtende Blau, das er so geliebt hatte und mit dem sie ihn früher angestrahlt hatten, war nur noch eine ferne Erinnerung.

          Sammy hätte diese Zeiten vielleicht schon völlig vergessen, wenn ihn nicht ein Foto auf seinem Nachttisch immer wieder schmerzlich daran erinnern würde. Die Aufnahme war ein bisschen verwackelt, sein kleiner Bruder Janis hatte das Bild gemacht. Aber man konnte trotzdem genau sehen, wie seine Mutter ihn mit einem unbeschwerten Lachen im Arm gehalten hatte. Sammy reckte stolz den ersten Pokal in den Himmel, den er mit seinem Klub Neukölln 88 damals gewonnen hatte. Sieben Jahre war das her. Eine Menge Fußball-Pokale hatte er seitdem mit nach Hause gebracht, aber seine Mutter bekam davon nicht mehr viel mit.

          ***

          Seine Mutter trug gerade Kuchen und dampfenden Tee aus frischer Minze auf, als Dani sich ruckartig aus dem Terrassenstuhl mit den gesteppten marineblauen Sitzkissen wuchtete. Sie blickte missbilligend. Dani schob den Stuhl unter den Tisch und holte seine Sporttasche. „Wo gehst du denn am Sonntagnachmittag noch hin? Wir wollten doch noch mit dem Boot raus“, fragte sie in vorwurfsvollem Ton, den Dani aber zu überhören beschloss.

          „Heute nicht, Mama. Fahrt diesmal alleine. Ich muss noch mal los.“ Er schulterte seine Tasche und schwang sich aufs Rad. Die Steigung hinter dem Haus nahm er zügig. Er würde knapp eine Stunde bis zum Käfig in der Schierker Straße brauchen, wenn die Angaben der BVG im Netz stimmten.

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          Dani war noch nie in Neukölln gewesen. Auch seine Freunde aus der Schule oder dem Klub noch nicht, zumindest nicht freiwillig. Warum auch? Was sollte man da, außer wenn der Spielplan verlangte, dass man dort spielte? Mit jeder Station, die ihn von Dahlem näher nach Neukölln brachte, wandelte sich das Bild der Stadt. Im U-Bahn-Tunnel konnte er die Veränderung der verschiedenen Berliner Viertel natürlich nicht wirklich sehen, wohl aber deren Bewohner, die unter der Erde zustiegen: verschleierte Frauen, die am Südstern ihre Kinderwagen in die Waggons schoben und Arabisch sprachen. Junge Mädchen, die am Hermannplatz ihre Handys unter das Kopftuch geklemmt hatten und keine Notiz von ihm nahmen. Am Rathaus Neukölln legte sich ein betrunkener Typ auf die Bank gegenüber und pennte sofort ein. Auf seiner Hose aus kräftiger hellbrauner Baumwolle, die viel zu dick war für diesen Spätsommertag, zeichneten sich dunkle Ränder am Oberschenkel ab. Dani strengte sich an, nicht hinzuschauen. Die Pisse stank fürchterlich.

          Im Käfig war schon eine Menge los, als er ankam. Sammy drosch den Ball zur Begrüßung auf Dani. Er konnte ihn gerade noch abfangen. „Du kannst Anstoß machen, ist für dich ja ein Auswärtsspiel.“

          „Danke“, entgegnete Dani tonlos. Beim Anstoß passte er auf Erdal und bekam den Ball umgehend zurück. Aber ehe sich Dani versah, hatte er auch schon den Ellbogen von Sammy in den Rippen. Dani blieb die Luft weg - und den Ball hatte er sofort verloren. „Hey, Foul!“ Sammy ignorierte den Protest. Und alle anderen auch.

          Dani schüttelte sich. Er nahm den Ball nun in der eigenen Hälfte direkt am Zaun an. Aus den Augenwinkeln sah er noch, wie Sammy von hinten angeschossen kam. Aber es war zu spät. Dani konnte nicht mehr ausweichen. Sammy rammte ihn mit seinem Körper brutal gegen das Gitter. Dani durchfuhr ein stechender Schmerz, seine Schulter schien zu explodieren. Er knallte hart auf den Boden, rappelte sich dann aber mühsam wieder auf. „Das ist Käfig-Fußball!“, rief Sammy - und steuerte mit dem Ball in Richtung Tor. Der Weg war frei. Und Sammy traf zum 1:0.

          Danis Team musste nun auswechseln, und er machte sofort freiwillig Platz für Kevin. Hinter den Gitterstäben rieb er sich die schmerzende Schulter. Es war doch echt etwas total anderes, hier in Neukölln im Käfig zu spielen als zu Hause in Dahlem. Das waren zwei verschiedene Spiele, Fußball wie hier hatte Dani noch nie erlebt. Dieser Kick war echt krass.

          Dani hatte Wut im Bauch. Er wusste, dass er ein guter Kicker war, auch wenn hier ein ganz anderes Spiel gespielt wurde. Sofort nach der Einwechslung schnappte er sich den Ball und setzte zu einem seiner Dribblings an, die in Dahlem immer funktionierten. Er täuschte Sammy mit einer schnellen, unerwarteten Drehung - und tatsächlich klappte dieser Trick auch hier. Dani war vorbei. Und er spurtete nun in höchstem Tempo aufs Tor zu. Die rechte Ecke war frei. Dani sah die Lücke sofort, er holte kurz aus - doch Sekundenbruchteile bevor er den Ball im Tor versenken konnte, tat es einen fürchterlichen Schlag. Mit ausgestrecktem Bein war ihm Sammy von hinten in die Beine gekracht. Dani donnerte auf den Asphalt, noch härter als beim ersten Mal. An seinem Knie lief Blut herunter, der Oberschenkel war an der Seite völlig aufgeschrammt.

          Michael Horeni: „Asphaltfieber“. Baumhaus Verlag, 255 Seiten, 12,99 Euro.
          Michael Horeni: „Asphaltfieber“. Baumhaus Verlag, 255 Seiten, 12,99 Euro. : Bild: Baumhaus Verlag

          „Das hier ist was anderes als Hockey“, sagte Sammy ungerührt. „War aber Foul, hier hast du den Ball.“ Alle auf dem Platz lachten. Dani warf den Ball achtlos zurück zu Sammy. „Das war kein Foul, alles okay“, sagte er. Die Jungs und die beiden Zwillingsschwestern nickten anerkennend. Dani lief mit blutendem Knie zurück in die eigene Hälfte. Er wusste gar nicht, was mehr schmerzte: die Schulter, das Knie, der Oberschenkel - oder die unfassbare Härte, mit der Sammy ihn attackierte. Warum tat er das?

          ***

          Das letzte Gruppenspiel mussten die Street Kings unbedingt gewinnen. Mit einem Sieg wären sie Gruppensieger - und bei einem Unentschieden oder einer Niederlage draußen. Die Street Kings legten mit dem Anpfiff gegen die Istanbul Stars los, wie sie es in dem Turnier um den Berliner Käfig-Cup noch nicht getan hatten. Dani und Sammy spielten zwei Doppelpässe nacheinander - und dann drosch Sammy den Ball aus zehn Metern sofort unhaltbar unter die Latte, 1:0 in der ersten Minute. Nach der Führung kombinierten die Street Kings so selbstbewusst und sicher wie der FC Bayern gegen einen seiner vielen hoffnungslos unterlegenen Gegner.

          Die Istanbul Stars waren in jedem Zweikampf einen Schritt zu spät, und eigene Angriffe bekamen sie überhaupt nicht zustande. Dani entwischte als Sturmspitze mit seinen Supersprints immer wieder den Verteidigern. In der vierten Minute zirkelte er den Ball nach einem Traumpass von Erdal gefühlvoll in die hintere Torecke - 2:0. Kurz vor der Pause war es dann Ibra, der nach einem Schuss von Sammy zur Stelle war. Er schob den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. 3:0. Die Schmerzen in seinem Knie schienen wie weggeblasen. Halbzeit.

          „Weiter so konzentriert“, sagte Dani in der Pause. „Ist doch klar“, sagte Erdal. „Wir machen genauso weiter.“ Erdal hatte Pech, dass sein Schuss nach zwei Minuten nur gegen den Pfosten krachte, aber die Street Kings sorgten sich nicht weiter, dafür waren sie einfach zu überlegen. Sammy baute den nächsten Angriff auf, indem er einen schönen Pass auf den freistehenden Ibra spielte, der sich den Ball aber ein klein wenig zu weit vorlegte. Sein Gegenspieler stand nun etwas günstiger zum Ball und holte zu einem gewaltigen Befreiungsschlag aus. Ibra glaubte, er wäre schneller. Er zog nicht zurück, er wollte den Ball unbedingt aufs Tor jagen. Und dann folgte ein gewaltiger, aber vollkommen fairer Pressschlag. Ibra kam den Bruchteil einer Sekunde zu spät, und dann erschütterte ein fürchterlicher Schrei Ibras den Käfig: das Knie!

          „Verdammt!“, stieß Ibra keuchend hervor, krümmte sich zusammen und schlug die Hände vors Gesicht. Sammy und Dani versuchten ihm wieder auf die Beine zu helfen, aber das war unmöglich. Ibra konnte nicht mehr auftreten.

          „Es geht nix mehr, ich muss raus“, sagte er. „Wie lange noch?“, fragte Ibra den Schiedsrichter, als er vom Platz getragen wurde. „Sechs Minuten“, sagte der Unparteiische. „Das schafft ihr auch ohne mich, Jungs“, sagte Ibra aufmunternd zu den Street Kings, obwohl er es war, der Aufmunterung gebraucht hätte.

          Im Käfig konnten sechs Minuten eine Ewigkeit sein, zumindest dann, wenn man einen Spieler weniger auf dem Feld hatte und die andere Mannschaft richtig gut kicken konnte. Und das konnten die Istanbul Stars, denn sie waren eines der besten Käfig-Teams in Berlin, selbst wenn das bis zu diesem Moment nicht so ausgesehen hatte.

          Als die Partie ein paar Sekunden später ohne Ibra wieder angepfiffen wurde, schien ein neues Spiel begonnen zu haben. Die Street Kings hatten den Schreck über den Verlust noch nicht richtig verdaut, da stand es nur noch 3:1.

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          Noch fünf endlose Minuten. Nun spielten sich die Istanbul Stars so clever die Bälle zu wie zuvor die Street Kings, und dabei nutzten sie ihre Überzahl perfekt aus. Sammy, Dani und Erdal jagten jetzt nur noch dem Ball hinterher, meist vergeblich. Aber beim letzten entscheidenden Pass oder beim Torschuss brachten sie noch irgendwie einen Fuß dazwischen. Und wenn der Ball doch einmal aufs Tor flog, war es immer wieder Sead, der mit Superreflexen den Anschlusstreffer verhinderte.

          Noch drei Minuten. „Weiter, weiter, wir packen es!“, brüllte Dani. Aber das Spiel mit einem Mann weniger kostete wahnsinnig viel Kraft, und die Überlegenheit der Istanbul Stars wurde mit jeder Minute erdrückender. Und dann kam es, wie es kommen musste. Dani war bei einem Zweikampf ein paar Zentimeter zu spät dran, und auch Sammy konnte ihm im Duell mit dem Angreifer der Istanbul Stars nicht mehr rechtzeitig helfen. Der Stürmer nahm unbedrängt Maß - und dann schlug der Ball knallhart und unhaltbar unter der Latte ein. 3:2. Die Street Kings taumelten dem Aus entgegen.

          Noch zwei Minuten. Dani wagte direkt nach dem Anstoß einen verzweifelten Angriff, und irgendwie schaffte er es tatsächlich, sich gegen zwei Gegner durchzusetzen. Er haute den Ball aufs Tor, und der flog wie ein Strich seinem Ziel entgegen. Aber der Ball krachte nur gegen die Unterkante der Latte. Das wäre die Entscheidung gewesen. Aber es fehlten ein paar Zentimeter.

          Noch eine Minute. Die Istanbul Stars hatten ihre Überzahl wieder zu einer tollen Kombination genutzt, und gegen den perfekten Schuss von der rechten Seite war Sead vollkommen machtlos. Er lag schon geschlagen am Boden, als der Ball an ihm vorbeiflog. Die Istanbul Stars rissen die Arme hoch, das musste der Ausgleich sein. Aber plötzlich tauchte wie aus dem Nichts das linke Bein von Erdal hoch oben über der Linie auf. Es schien auf wundersame Weise in die Höhe zu wachsen, und alle verfolgten gebannt, wie sich Erdals linker Fuß dem Ball immer weiter näherte. Spieler und Zuschauer hielten den Atem an. Es war totenstill. Die Zeit schien stillzustehen. Und dann drückte sich Erdal mit der letzten Kraft vom Boden ab, er schwebte in der Luft, und sein linker Fuß reichte nun fast bis zur Torlatte - und dann schlug er den Ball mit einem artistischen Fallrückzieher von der Linie.

          Erdal landete krachend auf dem Asphalt, aber die Schmerzen spürte er nicht. Denn in dem Moment, als er so unsanft wieder auf die Erde zurückgekehrt war, pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Sead, Sammy und Dani begruben Erdal - den Retter, der vom Himmel fiel - unter sich, und auch Ibra humpelte vor Glück schreiend auf den Platz und umarmte jeden, den er zu fassen bekam. Niemand konnte danach sagen, wie Erdal das eigentlich gemacht hatte, auch er selbst nicht. Aber eines war sicher: Er hatte den Sieg gerettet.

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