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Eurogoals: FAZ.NET mit DAZN : Spektakel bei Klopp – Erfolg für Tuchel

So lässt sich starten: Jürgen Klopp und der FC Liverpool siegen 4:0. Bild: Reuters

Liverpool in Torlaune. Ärger um Pogba. Neymar trifft, Buffon hält für Paris. Ter Stegen rettet Barça. Chaos um Ronaldo. Podolski und Iniesta zaubern. Sehen Sie das Fußball-Wochenende im Video.

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          Die Fans des FC Liverpool träumen von Platz eins. Am Ende der Saison. Rund um den ersten Spieltag immerhin dürfen sie sich schon mal über zwei erste Ränge freuen, die zwar nicht so viel wert sind wie der in der Tabelle nach 38 Partien in der englischen Premier League. Aber immerhin, man muss ja klein anfangen. Wobei das beim FC Liverpool nicht der richtige Ausdruck ist dieser Tage. Den einen Platz eins sicherten sie sich vor der Saison. Mit gut 182 Millionen Euro gab der Klub von Trainer Jürgen Klopp so viel Geld auf dem Transfermarkt aus wie kein anderer der Liga in diesem Sommer.

          Tobias Rabe

          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          Dass sich die Investitionen durchaus schnell rentierten, zeigt der andere Platz eins. Nach dem 4:0-Spektakel gegen West Ham United zum Start sprangen die „Reds“ gleich an die Spitze des Tableaus. So viele Tore schoss keine andere Mannschaft in der ersten Runde. Und wie sie es machten, zeigt, wie auch in dieser Saison das Liverpooler Spiel aussehen soll. Mit viel Schwung und den Weltklasse-Stürmern in vorderster Front, die bei entsprechendem Raum nicht zu halten sind. West Ham jedenfalls schien aus der vergangenen Saison wenig gelernt zu haben und lud Liverpool ein.

          Mohamed Salah, zweimal Sadio Mané und Daniel Sturridge schossen die Tore. Der neue Torwart Alisson, der Loris Karius als Nummer eins ablöste und einer der teuren Zugänge ist, hatte wenig zu tun in seinem Kasten. Im Interview in der „Welt am Sonntag“ vor der Partie verteidigte Klopp die Ausgaben. „Zunächst haben wir zuvor auch eine sehr hohe Summe durch den Verkauf von Philippe Coutinho eingenommen. Hätten wir das Geld liegen lassen sollen? Wir sind finanziell im Reinen.“ Es scheint, als sei von Liverpool noch einiges zu erwarten. Womöglich auch noch weitere erste Plätze.

          Alle Augen blickten gespannt nach London. Ist Meister Manchester City wieder so dominant wie in der vergangenen Saison? Es sieht so aus. Beim 2:0-Sieg beim FC Arsenal mit Mesut Özil ließ die Elf von Pep Guardiola aber mal gar nichts anbrennen. Raheem Sterling und Bernardo Silva trafen.

          Erfolgreich wie Manchester City war auch der FC Chelsea mit dem neuen Trainer Maurizio Sarri, der seinen italienischen Landsmann Antonio Conte ablöste. Bei Huddersfield Town von David Wagner gab es ein souveränes 3:0. N’golo Kanté, Jorginho per Elfmeter und Pedro erzielten die Tore.

          Das Eröffnungsspiel zwischen Manchester United und Leicester City ging an die Mannschaft von José Mourinho. Paul Pogba traf. Danach knirschte es zwischen dem Weltmeister und seinem Trainer. „Es gibt Dinge, über die ich nicht sprechen kann, weil ich sonst eine Strafe bekomme“, knurrte Pogba.

          Ein seltenes Bild gibt die Tabelle der französischen Ligue 1 ab – Paris St.-Germain ist mal nicht Erster. Aber nur, weil Marseille ein Tor mehr schoss. Für PSG gab es zu  Einstand von Trainer Thomas Tuchel ein 3:0 gegen Caen. Neymar schoss das erste Tor, im Tor stand Altmeister Gianluigi Buffon.

          Im Pokalfinale gab es noch eine 5:0-Packung für den FC Sevilla gegen Barcelona. Das Supercup-Spiel in Marokko war eine enge Sache. Sevilla führte, dann trafen Gerard Pique und Ousmane Dembele. Sieggarant war aber erst Marc-Andre ter Stegen mit einem parierten Elfmeter in letzter Minute.

          Solch einen Ausnahmezustand können nur wenige hervorrufen. Musikstars, Schauspieler – und einer wie Cristiano Ronaldo. Das erste Spiel des neuen Stars von Juventus Turin gegen die eigene B-Elf musste nach 70 Minuten abgebrochen werden nach einem Platzsturm. CR7 traf aber vorher schon.

          Nach Lukas Podolski zuvor bekam Vissel Kobe im Sommer einen weiteren prominenten Zugang aus Europa. Andrea Iniesta, wie der Deutsche Weltmeister, wechselte auf seine alten Tage nach Japan. Und dass es die beiden noch können, zeigt eine überaus sehenswerte Kombination zu einem Tor.

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