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Common Goals : Welttrainer Klopp spendet ein Prozent seines Gehalts

Die Trophäe behält er zu hundert Prozent: Beim Gehalt übt Welttrainer Jürgen Klopp künftig aber als Common-Goal-Mitglied ein bisschen Verzicht. Bild: AFP

Jürgen Klopp ist neues Mitglied von Common Goal: Der Welttrainer verpflichtet sich wie schon einige andere deutsche Fußballprofis, mindestens ein Prozent seines Gehalts an die vom spanischen Weltmeister Juan Mata gegründete Initiative zu spenden.

  • Aktualisiert am
          1 Min.

          Jürgen Klopp hat die Kür zum Welttrainer des Jahres für eine große Ankündigung  genutzt: Der Trainer des FC Liverpool tritt Common Goals bei, einer vom spanischen Weltmeister Juan Mata vor zwei Jahren gegründeten Initiative, die sich an Großverdiener aus dem Fußball richtet. „Ich bin sehr stolz, heute verkünden zu dürfen, dass ich fortan Mitglied der Common-Goal-Familie bin“, sagte Klopp. Common-Goal-Mitglieder verpflichten sich, ein Prozent ihres Gehalts zu spenden. Derzeit beteiligen sich unter anderem auch Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann oder Weltfußballerin Megan Rapinoe an dem Programm. Aus Deutschland sind weiterhin die Nationalspielerinnen Pauline Bremer und Tabea Kemme sowie Mats Hummels, der als einer der ersten Spieler weltweit beigetreten war, Serge Gnabry, Dennis Aogo, Alexander Esswein, Daniel Didavi, Jens Bauer und Michael Bittner bereits engagiert.

          „Als Team sind wir selbst mit dem Mindestbeitrag von einem Prozent zusammen als Fußballindustrie in der Lage, die Welt zu verändern“, sagte Klopp. Er verband sein Bekenntnis mit einem Appell an die Fußballgemeinde. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen für alle, die sich dafür interessieren, nach vorne zu treten und sich zu engagieren.“

          Seine Ankündigung bei seiner Dankesrede nach der Kür zum besten Trainer des vergangenen Jahres sorgte der Coach des Champions-League-Siegers sorgte weltweit in den sozialen Medien für Begeisterung.“Ich verstehe individuelle Ehrungen nicht wirklich zu hundert Prozent, aber ich nehme sie an. Ich stehe hier stellvertretend für viele Leute, die wir alle auf der schönen Seite des Lebens stehen. Die Vergangenheit war großartig, die Gegenwart ist wirklich sehr schön und die Zukunft wird es hoffentlich auch sein“, sagte Klopp. „Aber es gibt Menschen da draußen, die sich nicht in dieser Situation befinden.“ Common Goal soll dazu beitragen, dass es einem Teil dieser Menschen besser geht.

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