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Joachim Löw : „Sicherlich ein großer Schritt Richtung EM“

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„Wir haben sicherlich einen großen Schritt gemacht Richtung EM”: Joachim Löw Bild: dpa

Vier Spiele, zwölf Punkte: Mit einem 3:0 in Kasachstan beendet die deutsche Nationalmannschaft die EM-Qualifikation im Jahr 2010. Bundestrainer Joachim Löw hat schon eine Jahresbilanz gezogen und spricht über Kasachstan, Kunstrasen und den Kader für das Schweden-Spiel.

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          Bundestrainer Joachim Löw ist stolz auf sein Team, das auch nach der WM den Erfolgsweg fortsetzt. Mit dem 3:0-Sieg der deutschen Nationalelf in der EM-Qualifikation in Kasachstan ist die Endrunde in Polen und der Ukraine schon ganz nah. Deutschland steht mit zwölf Punkten an der Tabellenspitze, die Verfolger strauchelten am Dienstag. Die Türkei unterlag mit 0:1 in Aserbaidschan. Und Belgien und Österreich nahmen sich beim turbulenten 4:4 gegenseitig Punkte ab.

          Zwölf Punkte nach vier Spielen: Ist das Ticket für das Turnier 2012 in Polen und der Ukraine praktisch schon gelöst?

          Wir haben das Punktemaximum geschafft. Wir haben sicherlich einen großen Schritt gemacht Richtung EM. Wichtig war, dass wir diese beiden Spiele im Oktober gewonnen haben. Wir haben einen komfortablen Vorsprung. Wir müssen aber noch ein paar Spiele gewinnen, um das Ticket zu sichern.

          Wie fällt Ihre Bilanz zum Ende der Pflichtspiel-Saison aus?

          Wir haben enorm viel geleistet. Es war nicht leicht nach der WM. Die Mannschaft hat gerade nach der WM Sensationelles geleistet. Wir haben keine einfache Gruppe und zwölf Punkte. Man kann nicht in jedem Spiel eine Glanzleistung liefern. Wir haben das Qualifikationsjahr sehr positiv zu Ende gebracht.

          Gegen Kasachstan hat sich die Mannschaft lange schwergetan. Was war das Problem gegen den Außenseiter?

          Wir haben gesehen, was wir erwartet haben. Die Kasachen sind unglaublich viel gelaufen und haben gekämpft bis zur letzten Sekunde. Es sind heute ein paar Dinge passiert, die wir besser hätten lösen können. Wir haben in manchen Situationen zu viel zugelassen. Aber die Mannschaft hat mir heute und gestern das Gefühl vermittelt, dass sie unbedingt gewinnen will.

          Hat der Kunstrasen Ihrer Mannschaft große Probleme bereitet?

          Man braucht schon einige Zeit, um sich an das Spiel auf dem Kunstrasen zu gewöhnen. Ich denke, dass die anderen Umstände heute schwieriger zu bewältigen waren, mit der Anreise und der Zeitverschiebung. Der Rasen ist gut gewesen.

          Sie wollen gegen Schweden im November experimentieren. Wissen Sie schon, in welchem Umfang das passieren wird?

          Konkrete Vorstellungen habe ich noch nicht. Ich muss noch beobachten, wer in den nächsten Wochen wie spielt und wie die Belastungen sind. Alle Spieler haben wichtige Wochen vor sich.

          Und wer kann mit einer Einladung rechnen?

          Klar ist, dass ich einige Spieler einlade, die dann das erste Mal bei uns sind, bei denen es sich jetzt auch anbietet, dass wir sie ein bisschen näher kennenlernen. In welcher Form dies passiert, da müssen wir noch ein bisschen abwarten.

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