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Nach Polemik aus San Marino : Löw verteidigt den lästernden Müller

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Unglückliche Figur: Thomas Müller traf auch gegen San Marino nicht – und fing dann auch noch an zu lästern Bild: dpa

Weiße Socken in Sandalen: Nach dem 8:0 in San Marino sorgte polemische Kritik an Thomas Müller für Wirbel. Jetzt nimmt der Bundestrainer seinen Stürmer in Schutz.

          Joachim Löw hat Nationalspieler Thomas Müller gegen die teilweise polemische Kritik eines ehemaligen Fußball-Funktionärs aus San Marino verteidigt. „Wir sind schon mit dem nötigen Respekt in das Spiel gegangen, wie wir es immer tun, auch gegen San Marino. Natürlich sind unsere Spieler normalerweise ganz anderes gewöhnt, erstens von der Kulisse und zweitens von Gegnern, die auf höchstem Niveau agieren in der Liga und auch in der Champions League“, sagte Löw in Mailand. „Von daher waren sie auch chancenlos und Thomas Müller hat Recht, dass es nicht ein professioneller Gegner war, der große Gegenwehr leisten kann.“

          Zuvor hatte ein Beitrag von Alan Gasperoni in dem sozialen Netzwerk Facebook sogar für Wirbel in englischen Medien gesorgt. In zehn Punkten wurde der Bayern-Profi teilweise persönlich angegangen. Nach dem 8:0 in der WM-Qualifikation hatte Müller gesagt: „Der Romantiker sagt, solche Fußballspiele gehören auch dazu. Andererseits ist es als Spieler sehr mühsam. Sie haben alles getan, was in ihren Mitteln möglich war. Aber mit professionellem Fußball hatte das nichts zu tun.“

          Gasperoni wies darauf hin, dass Müller es nicht geschafft habe, gegen den 201. der Weltrangliste selbst zu treffen. „... Und sage nicht, du wärest nicht total angefressen gewesen, als Simoncini dich vom Toreschießen abgehalten hat“. Das Spiel habe gezeigt, dass sich die Deutschen niemals ändern würden, auch wenn die Geschichte sie gelehrt habe, dass Tyrannei nicht den Sieg garantiere. Die Weltmeister würden zwar in den schönsten Trikots spielen, doch sie seien weiterhin diejenigen, „die immer weiße Socken in den Sandalen tragen.“

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