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Zukunft der DFB-Elf : Der verwirrende Zickzackkurs des Joachim Löw

Wie geht es weiter mit der Nationalmannschaft? Bundestrainer Joachim Löw. Bild: dpa

In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz wird Joachim Löw seine Überlegungen zur Zukunft des DFB-Teams erläutern. Bei der Erneuerung fährt der Bundestrainer keine klare Linie. Der Schaden ist enorm.

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          Schnell und heimlich nach München fliegen, den Vereinsoffiziellen rasch erklären, warum das Ende der Nationalmannschaftskarriere von Hummels, Boateng und Müller auch das Beste für den Klub sei, dann die Spieler nacheinander in den Besprechungsraum holen, etwas vom nötigen Verjüngungsprozess erzählen und ihnen für alles danken – dann die schon formulierten Statements freigeben und flugs wieder nach Hause und in bewährter Manier abtauchen. Und bis zum Testspiel gegen Serbien würden sich die Wogen schon geglättet haben.

          Peter Penders

          Stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Falls sich Bundestrainer Joachim Löw die Geschichte so gedacht hat, dann lag er mal wieder falsch, wie so oft seit dem vergangenen Sommer und der missratenen WM in Russland. Eine Welle der Empörung schwappt durch das Land aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Die einen sind fassungslos, wie stillos Löw die Karriere der drei Weltmeister von 2014 im Ruck-zuck-Verfahren beendet hat. Die anderen können nicht verstehen, warum so viel Aufhebens darum gemacht wird, die Leistung habe doch nicht mehr gestimmt, und in der freien Wirtschaft werde dann auch kein roter Teppich ausgerollt.

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