https://www.faz.net/-gtl-8mujx

Vertragsverlängerung beim DFB : Löw bleibt angeblich bis 2020 Bundestrainer

  • Aktualisiert am

Nächsten Vertrag unterschrieben? Joachim Löw bleibt angeblich bis 2020 Bundestrainer Bild: dpa

Führt Joachim Löw das deutsche Fußball-Nationalteam auch zur EM 2020? Offenbar hat der Bundestrainer seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Angeblich hatte sich zuvor ein europäischer Topklub für den Coach interessiert.

          1 Min.

          Bundestrainer Joachim Löw bleibt dem deutschen Nationalteam einem Medienbericht zufolge langfristig treu und verlängert seinen Vertrag vorzeitig um weitere zwei Jahre bis 2020. Die letzten Details hätten der Weltmeister-Coach und der Deutsche Fußball-Bund am Freitag geklärt, schrieb die „Bild“- Zeitung am Abend. Die erwartete Entscheidung solle am Montag bekanntgegeben werden. Der DFB wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

          Löws bisheriger Vertrag reichte bis zur WM 2018. Der 56-Jährige hatte zuletzt „das ein oder andere Gespräch mit dem Verband“ angekündigt. DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte erst am Donnerstag in München noch einmal den Willen zur Verlängerung bekräftigt: „Ich habe immer gesagt, dass Joachim Löw der beste Trainer ist, den wir uns vorstellen können.“

          Seit 2004 beim DFB

          Der Schwarzwälder Löw arbeitet seit 2004 beim DFB mit dem Nationalteam, zunächst als Assistent von Jürgen Klinsmann und seit 2006 als verantwortlicher Bundestrainer. Die bisherige Krönung erlebte Löw mit seinem Team beim WM-Titel 2014 in Brasilien. Nach der Final-Niederlage 2008 und den Halbfinal-Ausscheiden 2012 und in diesem Sommer soll nun beim Multi-Gastgeberturnier in vier Jahren mit Finale in London endlich auch ein deutscher EM-Titel her. Es sei für ihn „auch kein Problem, in ein Turnier zu gehen, ohne einen weiteren gültigen Vertrag“, sagte Löw zuletzt in Erinnerung an diese Situation bei der Weltmeisterschaft 2010.

          Die Ungewissheit und die ständigen Reporterfragen vor und während des Turniers in Südafrika hatten jedoch alle Beteiligten seinerzeit im Nachhinein als belastend, nervend und kraftraubend bezeichnet. Zuletzt hatte Löw auch eine Rückkehr als Vereinstrainer in Deutschland ausgeschlossen. „In der Bundesliga kenne ich alles“, bekräftigte der frühere Coach des VfB Stuttgart und des Karlsruher SC. Allerdings erklärte er auch, dass ihn ein Job im Ausland „zum gegebenen Zeitpunkt durchaus reizen“ könne. Vorerst heißt es aber wohl weiter Nationalteam statt Primera División oder Premier League.

          Weitere Themen

          KSC spielt auch gegen Aue Remis

          2. Bundesliga : KSC spielt auch gegen Aue Remis

          Chancenwucher und eine „sehr schlechte erste Halbzeit“: Der Karlsruher SC kommt auch gegen Aue nicht über einen Punkt hinaus. Auf Seiten der Gäste trifft Jan Hochscheidt – und fliegt dann mit Rot vom Feld.

          Münchner Skateboarder will zu Olympia Video-Seite öffnen

          Für den Libanon : Münchner Skateboarder will zu Olympia

          Ali Khachab ist Münchner, doch bei den Sommerspielen 2020 in Tokio will er für den Libanon an den Start gehen, die Heimat seiner Vorfahren. Der 28-Jährige ist Skateboarder, und davon gibt es im Libanon nur sehr wenige.

          Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          ATP-Finals : Zverev gelingt erster Sieg gegen Nadal

          Zum Auftakt des Hallenturniers in London zeigt der Hamburger gegen die Nummer eins der Weltrangliste einen starken Auftritt. Nun geht es für Zverev gegen einen „nicht ernst zu nehmenden Griechen“.

          Topmeldungen

          Altersvorsorge : Rentenpolitik ohne Kompass

          Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.