https://www.faz.net/-gtl-7v6ih

Gesetz gegen Fußball-Gewalt : Italiens Klubs müssen für Sicherheit zahlen

  • Aktualisiert am

Die Vereine in Italien müssen sich an den Sicherheitskosten beteiligen Bild: Picture-Alliance

Das Land Bremen will Fußballklubs an Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Italien ist schon einen Schritt weiter: Die Vereine müssen zukünftig einen Teil der Ticketeinnahmen für Sicherheitskosten abgeben.

          1 Min.

          Die Fußballklubs in Italien müssen sich in Zukunft an den Sicherheitskosten der Spiele beteiligen. Der italienische Senat stimmte einem solchen Gesetz am späten Mittwochabend zu, womit es offiziell in Kraft tritt. Es sieht unter anderem vor, dass die Polizei mit Elektroschockpistolen gegen gewalttätige Fans vorgehen darf. Zudem wurden die Strafen für Hooligans und bei der Beteiligung an Spielmanipulationen verschärft.

          Zwischen ein und drei Prozent ihrer Ticketeinnahmen müssen die Vereine zukünftig für die Sicherheitskosten abgeben. Serie-A-Präsident Maurizio Beretta bezeichnete das als „ungerecht“. Auch in Deutschland war über solche Maßnahmen diskutiert worden. Die Landesregierung Bremens hatte im Juli beschlossen, als erstes Bundesland den Fußball an den Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen zu beteiligen.

          Zudem werden mit dem neuen Gesetz auch die Strafen für Hooligans verschärft: Wer Ausschreitungen auslöst, wird mindestens mit einer Stadionsperre von drei Jahren belegt, Wiederholungstätern drohen sogar fünf bis acht Jahre, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten. Bei der Beteiligung an Spielmanipulation sind für die Schuldigen in Zukunft bis zu neun Jahre Haft möglich.

          Weitere Themen

          Ohne Havertz kein Herz

          Torloses Werksduell : Ohne Havertz kein Herz

          Der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen trennen sich zum Abschluss des ersten Bundesliga-Spieltages ohne Tore. Beide Werkteams zeigen vor 500 Zuschauern Fußball ohne Esprit.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.