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Italienischer Fußball : Bergamo im Pokalfinale

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Glücklicher Torschütze: Atalantas Alejandro Gomez Bild: EPA

Atalanta Bergamo setzt sich in zwei Halbfinalspielen gegen den AC Florenz durch und zieht ins Finale der Coppa Italia ein. Gegen Lazio Rom müssen die Lombarden ein „Auswärtsspiel“ bestreiten.

          Atalanta Bergamo ist ins Finale der Coppa Italia eingezogen und trifft am 15. Mai auf Lazio Rom. Am Donnerstag setzte sich das Team aus der Lombardei im eigenen Stadion mit 2:1 (1:1) gegen den AC Florenz durch. Im Hinspiel in der Toskana hatten sich beide Teams 3:3 getrennt.

          Florenz erwischte im Rückspiel einen guten Start: Der Kolumbianer Luis Muriel besorgte nach drei Minuten die Führung. Doch dank eines von Josip Ilicic verwandelten Foulelfmeters kam Bergamo nach 14 Minuten zum Ausgleich. Der Argentinier Alejandro Gomez sorgte mit seinem Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung (69.) für das Team von Trainer Gian Piero Gasperini. Gomez hatte dabei Glück, dass der Florentiner Keeper Alban Lafont den Ball unter seinem Körper durchrutschen ließ.

          Für die Lombarden ist es die vierte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte, erst einmal, 1963, konnte der Verein die Coppa gewinnen. Im Viertelfinale hatte Atalanta den Traum vom fünften Pokalsieg des Meisters Juventus Turin mit einem 3:0-Erfolg beendet. Im Endspiel am 15. Mai muss Bergamo allerdings „auswärts“ antreten - das Finale gegen Lazio wird in Rom ausgetragen. Die Hauptstädter hatten tags zuvor den AC Mailand nach einem 0:0 im Hinspiel mit 1:0 im Meazza-Stadion besiegt.

          Das Match war von Skandalen überschattet. In der Mailänder Innenstadt hatten sich Lazio-Ultras vor der Partie mit einem Banner zu Ehren des früheren faschistischen Diktators Benito Mussolini gezeigt. Vor und während des Spiels wurden zudem die Spieler Tiemoué Bakayoko und Franck Kessié rassistisch beleidigt. Der Stadionsprecher drohte daher, laut Nachrichtenagentur Ansa, mit einem Spielabbruch.

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