https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/italien-droht-fussball-weltmeisterschaft-in-qatar-zu-verpassen-17636570.html

Drama für Italien in WM-Quali : „Deshalb stecken wir jetzt in diesem Schlamassel“

  • Aktualisiert am

Bleibt trotz des 0:0 in Nordirland zuversichtlich: Roberto Mancini Bild: AFP

Italien droht, die Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar zu verpassen. Nach einer am Ende verpatzten Qualifikation muss das Team von Roberto Mancini in die Play-offs. Der Trainer kennt dafür auch den Grund.

          1 Min.

          Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini verlangt trotz der verpassten Direkt-Qualifikation für die Fußball-WM 2022 in Qatar weiter Optimismus von seinen Azzurri. Der Coach forderte sein Team schon unmittelbar nach dem 0:0 am Montagabend in Nordirland auf, vor der heiklen Play-off-Phase im März nicht die Nerven zu verlieren. Italien droht, die zweite WM in Serie nach jener 2018 zu verpassen.

          „Wir müssen ruhig bleiben“, mahnte Mancini in Belfast. „Wir haben immer noch die Chance, es zu schaffen. Das ist das Wichtigste.“ Der Europameister-Coach behauptete, er sei „zutiefst zuversichtlich“.

          Mancini: „Haben die Gruppe weggeworfen“

          Die Italiener waren mit drei Siegen souverän in ihre Quali-Gruppe C gestartet, verloren nach dem EM-Triumph aber den Schwung und holten in den letzten fünf Partien nur vier Remis und einen Sieg. „Jetzt stecken wir in diesem Schlamassel, weil wir eine Gruppe weggeworfen haben, die wir eigentlich schon sicher hatten“, meinte Mancini.

          Vor allem die zwei Unentschieden gegen die Schweiz, bei denen Jorginho, Europas „Fußballer des Jahres“, jeweils Elfmeter verschoss, wogen schwer. Die Eidgenossen verdrängten die Italiener am letzten Spieltag mit einem 4:0 über Bulgarien noch vom ersten Platz, der die vorzeitige Teilnahme an der WM 2022 in Qatar sichert.

          „Was für eine Enttäuschung!“, klagte die Tageszeitung „Tuttosport“ in der Nacht auf Dienstag auf ihrer Homepage. Tatsächlich waren die Italiener gegen die diszipliniert verteidigenden Nordiren meilenweit entfernt von einem klaren Sieg, der letztlich nötig gewesen wäre. „Das ist ein schwieriger Moment“, räumte auch Offensivmann Domenico Berardi ein. „Jetzt müssen wir im März das Maximum herausholen.“

          Gegen Nordirland waren die Italiener 90 Minuten lang vergeblich angerannt. Es erging ihnen aber so, wie zuvor allen anderen Gruppengegnern der Nordiren: In dieser WM-Qualifikation mussten die Mannschaft von Trainer Ian Baraclough kein einziges Gegentor bei einem Heimspiel hinnehmen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
          Sozial gefördertes Gesundheitsrisiko: Ohne Alkohol sind Volksfeste wie hier im bayerischen Straubing nicht zu denken.

          Erhöhtes Krebsrisiko : Jedes Glas ein Glas zu viel

          Forscher warnen, dass der Alkoholkonsum in Deutschland zu nachlässig gehandhabt wird. Knapp 150.000 Krebsfälle könnten demnach durch eine Preissteigerung verhindert werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.