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Internationaler Fußball : Irgendein Deutscher gewinnt immer

Erfolgreich auf der Insel: Pascal Groß (rechts) schafft mit Brighton den Klassenverbleib. Bild: dpa

Der Blick auf den Vereinsfußball in Europa zeigt erstaunliche Gemeinsamkeiten. Die Kraft der Aufsteiger, die Rekorde der Meister und die Schwäche der Zweiten.

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          Nicht nur in Deutschland ist die nationale Fußballsaison praktisch vorbei. Alle wichtigen Ligen, auch da, wo nächstes Wochenende nicht das Pokalfinale, sondern der letzte Liga-Spieltag stattfindet, kennen bereits ihre Meister. Aus deutscher Sicht wird man neben dem Heynckes-Revival und dem HSV-Absturz wohl nur das irre 4:4 im Derby Dortmund gegen Schalke länger in Erinnerung behalten. Und was bleibt, wenn man den Blick über die Grenzen hinweg erweitert? Eine Spielzeit, in der Europa im Fußball deutlich mehr Gemeinsamkeiten aufzuweisen hatte als in der Politik.

          Kein Aufsteiger, der zum Absteiger wurde

          Christian Eichler

          Sportkorrespondent in München.

          Einst waren sie ein gefundenes Fressen für die Etablierten, ein Punktelieferant. Das scheint vorbei, und das ist gut so. Wie jede Gesellschaft und Volkswirtschaft von Aufsteigern profitiert, so tun es auch die Fußball-Ligen. Kaum einer kommt heute noch hoch, um gleich wieder zu verschwinden. Der VfB Stuttgart gewann 4:1 in München und kann als Siebter, sollten die Bayern im Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt das Double komplettieren, sogar in der Europa League landen (wohin es in Österreich und der Schweiz die Aufsteiger Linzer ASK und FC Zürich schon geschafft haben). Mitaufsteiger Hannover 96 geriet nie in Abstiegsgefahr.

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