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Pressestimmen zum 0:3 : „Deutschland versinkt in der Krise“

  • Aktualisiert am

Nicht nur Toni Kroos, die ganze Nationalelf liegt derzeit am Boden. Bild: EPA

Wer den sportlichen Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Die internationalen Medien kommentieren das 0:3-Debakel der DFB-Auswahl in den Niederlanden mit deutlichen Worten.

          Die internationalen Gazetten haben dem viermaligen Fußball-Weltmeister Deutschland nach der 0:3-Packung in Amsterdam gegen die Niederlande eine tiefe Krise bescheinigt. „Die Deutschen sind mit dem Kopf noch in Russland“, schrieb die Gazzetta dello Sport. Und L’Equipe meinte zur Vorstellung der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in Amsterdam: „Tiefer als die Niederlande!“ Der Volkskrant konstatierte: „Die deutsche Elf machte einen blassen Eindruck.“ AS kommentierte: „Die „Mannschaft“ ist nur noch eine Karikatur von sich selbst.“ Die internationale Presseschau zum 0:3 der deutschen Nationalmannschaft in den Niederlanden:

          Niederlande

          Algemeen Dagblad: „Der Weltmeister von 2014 ist nicht mehr die große Mannschaft von einst. Die Eröffnungsphase ging noch an die Deutschen mit einem Schussversuch von Thomas Müller als auffallendste Heldentat. Oranje spielte gut aufgestellt und schlug nach einer halben Stunde zu.“

          Nations League
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          Volkskrant: „Oranje erlebt einen feinen Abend mit einem historischen Sieg über Deutschland. Die deutsche Elf machte einen blassen Eindruck. Am Samstag spielten fünf Spieler aus der Startelf des gewonnenen WM-Finales gegen Argentinien. Sie machten einen blassen Eindruck, besonders die Verteidiger Hummels und Boateng, die kürzlich auch schon in der Champions League zeigten, dass sie von ihrer besten Form weit weg sind.“

          De Telegraaf.nl: „Sensationeller 3:0-Sieg lässt an die glorreiche Vergangenheit denken. Oranje durchbricht die Grenzen der Deutschen. Applaus nach der ersten Halbzeit, La Ola in der zweiten Halbzeit und die Entladung der Freude nach dem 3:0-Sieg über den Erzrivalen Deutschland, dem höchsten Erfolg in der Geschichte gegen Deutschland.“

          Spanien

          Marca: „Die neuen „Tulpen“ überrollen Deutschland. In der zweiten Halbzeit hatten die Deutschen das Monopol beim Ballbesitz, doch die Holländer nutzten das Konterspiel aus. Eine schwarze Nacht für den deutschen Fußball. In diesem Moment wäre Deutschland abgestiegen. Für die Jungs von Joachim Löw geht es jetzt gegen Frankreich eigentlich schon um fast alles. Wenn man das Spiel resümiert, entspricht das Ergebnis sicherlich nicht dem Geschehen, aber es ist nicht das Deutschland, das wir von anderen Zeiten kennen.“

          AS: „Holland zerstört Deutschland. Deutschland versinkt in der Krise nach dem Schiffbruch gegen Holland. Die Säulen der „Mannschaft“ drohen einzustürzen nach einer neuen Niederlage in Holland, diese gefährdet vehement das Weiterkommen in der Gruppe eins der Nations League. Joachim Löw wird wieder angezählt wie nach dem Aus in der Gruppenphase der WM. Die „Mannschaft“ ist nur noch eine Karikatur von sich selbst.“

          Sport: „Koemans Holland haut Deutschland weg. Holland zeigte sich mutig von der ersten Minute an, übte ein außergewöhnliches Pressing auf die deutschen Spieler aus. Müller war diesmal völlig von der Rolle. Deutschland ist weiterhin im WM-Modus. Deutschland konnte von seinen guten Momenten in der zweiten Halbzeit kein Kapital schlagen. Marc-Andre ter Stegen sollte vielleicht endlich mal seine Chance bekommen. Neuer patzt bei Hollands erstem Treffer.“

          El Mundo Deportivo: „3:0. Oranje bringt Deutschlands Defizite zum Vorschein und bringt Löw in die Bredouille. Die deutsche Mannschaft zeigte sich sehr abwehrschwach. Holland erledigt das Spiel per Konterspiel. Das 3:0 unterstreicht die Krise im deutschen Spiel.“


          Italien

          Gazzetta dello Sport: „Auch Deutschland droht wie Italien der Abstieg in die Liga B. Das wäre das bittere Ende eines schrecklichen Jahres für die früheren Weltmeister. Die deutsche Nationalelf erscheint sowohl physisch, als auch mental erschöpft. Die Deutschen sind mit dem Kopf noch in Russland.“

          Corriere dello Sport: „Die Niederländer versenken Löws Truppe. Null Tore und ein einziger Punkt nach den ersten beiden Spielen, die einer desaströsen WM folgen. Deutschland findet nicht den Ausweg aus der Krise und zerbricht in Amsterdam gegen die energischen Niederländer. Zu den vielen Problemen Deutschlands zählt, dass die Mannschaft nicht mehr trifft. Deutschland ist wie Italien auf der Suche nach einem Kopf im Mittelfeld.“

          Tuttosport: „Die 0:3-Niederlage zeigt deutlich, wie tief die Krise der Löw-Mannschaft ist. Die Nationalelf ist auf gefährliche Weise an den Rande des Liga-B-Abstiegs geraten, eine Aussicht, die vor der WM in Russland noch als unvorstellbar erschien“.

          Corriere della Sera: „Deutschland bricht vor den Niederländern zusammen. Die Krise der Deutschen erscheint tiefer als erwartet.“

          La Repubblica: „Löws Mannschaft zeigt sich von Anfang an langsam und unbeholfen. Die Deutschen sind ideenlose und kraftlos. Die Krise nach der bitteren WM in Russland ist noch nicht überwunden.“

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          Frankreich

          L’Equipe: „Tiefer als die Niederlande! Die Deutschen schaffen es nicht, sich von ihrer WM zu erholen. Von den Niederlanden zerquetscht, droht ihnen jetzt der Abstieg im Nationen-Cup.“

          Ouest France: „Die Niederlande erteilen Deutschland eine Lektion. Die Deutschen, am Dienstag Gegner Frankreichs, stehen mit dem Rücken zur Wand.“

          Le Parisien: „Deutschland kaltblütig geschlagen.“

          Courrier de l’Ouest: „Von der Fahrbahn abgekommen. Deutschland in der Krise. Die Mannschaft ist gegen einen Gegner untergegangen, der sich auf dem Weg zur Wiedergeburt befindet.“

          Nations League

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