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Nationalspieler Ilkay Gündogan : „Vorbildfunktion – das erwartet man natürlich auch von Funktionären“

Ilkay Gündogan: „In Dortmund versuche ich, eine immer wichtigere Rolle einzunehmen, das überträgt sich auf die Nationalmannschaft“ Bild: Reuters

Ilkay Gündogan ist wieder als Stratege gefragt - auch im Nationalteam. Vor dem Länderspiel in Frankreich spricht er im Interview über den neuen BVB, das Gedränge im deutschen Mittelfeld und Dinge, die wichtiger sind als Fußball.

          8 Min.

          Der DFB steckt in der vielleicht größten Krise seiner Geschichte - was kommt von dieser Welle bei der Nationalmannschaft an?

          Natürlich kriegt man mit, was passiert. Aber für uns als Mannschaft spielt das in diesen Tagen keine Rolle. Wir wollen jetzt zwei gute Länderspiele gegen zwei hochkarätige Gegner abliefern. Wir wollen die Sachen gut erledigen, die wir zu tun haben, um unseren Job zu erfüllen. Über solche Dinge Statements abzugeben ist auch nicht die Aufgabe von uns Spielern, dafür sind andere zuständig.

          Sind Sie nicht neugierig und lesen alles, was Sie in die Hände bekommen können?

          Nein. Es ist nicht so, dass ich jeden Tag etwas Neues darüber lesen muss. Ich konnte das relativ gut von mir fernhalten.

          Von Ihnen als Spieler wird verlangt, Werte vorzuleben, immer Vorbild zu sein - kommt man sich da nicht ein bisschen blöd vor, wenn man dann mitkriegt, dass überall krumme Dinger gedreht werden?

          Wir müssen erst mal abwarten, was bewiesen wird. Aber unbestritten sind das bewegte Tage für den DFB. Wir Spieler haben eine sehr große Verantwortung gegenüber den Fans, gerade für Kinder und Jugendliche, die uns als Vorbilder nehmen und zu uns aufschauen. Deswegen ist es für uns immer enorm wichtig, dass wir uns dementsprechend präsentieren. Und das erwartet man natürlich auch von Funktionären in Führungsrollen.

          Sportlich aber kommen Sie gerade aus einer perfekten Welt zur Nationalmannschaft, oder?

          Perfekt nicht - perfekt wäre es, Erster in der Bundesliga zu sein, aber das ist momentan aus bekannten Gründen schwierig. Dennoch läuft alles wirklich sehr gut, sogar besser, als wir uns das vor der Saison vorgestellt haben. Wir spielen mittlerweile einen richtig gefestigten Fußball, mit einem klaren Plan und einer klaren Spielidee. Das ist das Schöne an dieser Saison: dass wir immer wissen, was wir zu tun haben. Das kann man letztlich auch in der Tabelle sehen.

          Am Sonntag beim Sieg gegen Schalke hatte man das Gefühl, dass noch einmal etwas Besonderes passiert ist, auch für die Selbstwahrnehmung des BVB - und das nicht nur, weil es das Derby war. Stimmt das?

          Wir hatten uns vorgenommen, ein bisschen cooler zu sein als in den Wochen davor. Wir wussten, was wir können, dass wir enorm viel Qualität haben, und wir wussten, dass, wenn wir das spielen, was wir können, dieses Spiel auch gewinnen werden. Insgesamt sind wir mittlerweile in der Lage, Spiele relativ cool runterzuspielen und uns die Punkte zu sichern. Unabhängig davon wird der BVB immer von diesen Emotionen und dieser Leidenschaft leben, die man bei jedem Heimspiel im Stadion spürt.

          Über sein Verhältnis zu Trainer Tuchel: „Wichtig ist vor allem, dass es ein offener Dialog mit dem Trainer ist“

          Können Sie dann zumindest ein bisschen Hoffnung machen, dass es doch noch Spannung an der Spitze gibt?

          Dazu gehören immer zwei. Zum einen müssen wir weiter so gut spielen, zum anderen müssten die Bayern irgendwann schwächeln. Danach sieht es im Moment nicht aus. Aber ganz ehrlich: Wichtig ist aber vor allem, dass es ein offener Dialog mit dem Trainer ist. Wir haben jetzt acht Punkte Vorsprung auf den Dritten - das ist schon eine Hausnummer und für uns das alles Entscheidende.

          Sie haben jetzt 18 Punkte mehr als zum selben Zeitpunkt in der vergangenen Saison. Die Mannschaft hat sich kaum verändert, da landet man bei der Suche nach Gründen natürlich schnell beim Trainer ...

          Es gab auf jeden Fall eine Veränderung. Alle konnten oder mussten wieder komplett bei null anfangen. Manchmal ist es bei einem Trainerwechsel dann so, dass auch die Mannschaft wie ausgewechselt wirkt, manchmal geht es einfach so weiter. In unserem Fall ist die Entwicklung sehr positiv, und das ist keine Kritik an Jürgen Klopp, der hier phantastische Arbeit geleistet hat. Thomas Tuchel hat es geschafft, uns aus dem Tief der letzten Saison rauszuholen.

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          Der Trainerwechsel war also wirklich nötig für die Mannschaft? Weil sie einen neuen Impuls gebraucht hat?

          Den Eindruck hat man jetzt zumindest. Es ist schwierig zu erklären, was in der vergangenen Hinrunde alles schiefgelaufen ist. In der Rückrunde haben wir dann ja schon gezeigt, dass wir Fußball spielen können, auch wenn es nicht immer konstant war. Aber nichtsdestotrotz ist die Entscheidung eben so gefallen. Jürgen Klopp ist in Liverpool, ich glaube, dass er dort glücklich ist, und wir sind es mit unserer sportlichen Entwicklung auch.

          Tuchel gilt als Detailfreak, als Kopfmensch. Was hat er Ihnen persönlich mit auf den Weg gegeben?

          Zum einen, dass er mich wieder richtig fit machen will, weil ich aus einer langen Verletzung kam und dann, in der Rückrunde, viel gespielt habe, obwohl ich natürlich noch nicht auf dem körperlichen Stand war, den ich für mein Spiel brauche. Das hatte ich mir selbst vielleicht auch ein bisschen leichter vorgestellt. Zum anderen ging es auch um Verbesserungen in meinem Spiel. Wir haben unterschiedliche Statistiken angeschaut und daraus den Blick geschärft, wo meine Stärken und wo meine Schwächen liegen.

          Was waren denn Ihre Schwächen?

          Es gab ein paar Punkte, die er deutlich angesprochen hat. Zweikampfschärfe, sich noch intelligenter verhalten, noch eher den Ball erobern wollen, den Körper richtig reinstellen ... um solche sehr spezifischen Dinge ging es. Wichtig ist aber vor allem, dass es ein offener Dialog mit dem Trainer ist. Er fragt mich nach meiner Einschätzung. Und ich kann auch auf ihn zugehen, wenn mir Spielsituationen auffallen, die ich nicht so perfekt finde, dann bespreche ich das kurz mit ihm am Spielfeldrand. Wir haben eine Top-Beziehung.

          Kommt Ihnen sein Spielstil auch entgegen, so dass Sie selbst noch besser zur Geltung kommen?

          Wir haben natürlich mittlerweile Ansätze in unserem Spiel entwickelt, die wir vorher nicht so hatten. Unter Thomas Tuchel spielen wir etwas dominanteren Fußball, wollen mehr den Ball haben und das Spiel kontrollieren und nicht dieses gewollte Chaos schaffen, wie es in den Jahren davor der Fall war, als wir unsere Gegner teilweise sehr erfolgreich überrumpelt haben. Jetzt gibt es einen anderen klaren Plan, jeder weiß, wo er zu stehen hat, jeder weiß, welchen Pass er zu spielen hat. Und gerade dieses Kurzpass- und Kombinationsspiel kommt mir natürlich sehr entgegen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass man damit erfolgreicher ist. Man darf nicht vergessen, dass wir zwei Mal Meister geworden sind, Pokalsieger und im Champions-League-Finale standen. Ich selbst habe unter Jürgen Klopp eine wirklich tolle Ausbildung genossen und mich auch dank ihm zum Nationalspieler entwickelt.

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          Sie gelten als der Dortmunder Stratege - denken Sie viel nach auf dem Platz?

          In vielen Momenten kann man gar nicht nachdenken, da lässt man der Intuition freien Lauf. Aber wenn es mal Phasen gibt, in denen es nicht so läuft, wenn die Abstände nicht mehr stimmen oder der Gegner es immer mehr schafft, in unseren Räumen zu spielen, mache ich mir natürlich schon Gedanken. Da scheue ich mich inzwischen auch nicht, den Dialog mit dem Trainer oder meinen Mitspielern zu suchen. Das war in meinen Anfangszeiten hier vielleicht noch nicht so der Fall.

          Diese Kombination, das Intuitive und das Reflektierende, ist das Ihre besondere Stärke?

          Kann sein, es ist auf jeden Fall keine schlechte Kombination. Manchmal denke ich vielleicht sogar ein bisschen zu viel nach. Aber insgesamt bin ich damit bis jetzt gut gefahren.

          So gut, dass jetzt, wenn irgendwo ein neuer Xavi oder Pirlo gesucht wird, schon mal an Ilkay Gündogan aus Dortmund gedacht wird.

          Ja? Wenn das so ist, nehme ich das definitiv als Kompliment auf (lacht).

          Aktuell soll Juventus Turin wieder an Ihnen interessiert sein. Hat Sami Khedira Sie hier schon bearbeitet?

          Nein.

          Würde Auslandserfahrung Sie generell reizen?

          Irgendwann einmal, ja. Man muss aber immer auch den perfekten Moment für sich finden. Aktuell bin ich sehr glücklich beim BVB.

          Ist es auch deshalb eine besonders wichtige Saison für Dortmund? Spieler wie Marco Reus, Mats Hummels oder Sie werden ja nicht jedes Jahr donnerstags gegen Qäbälä spielen wollen.

          Nein, das will ich nicht, um ehrlich zu sein. Dafür ist der Reiz Champions League einfach viel zu groß. So wie es momentan aussieht, werden wir es aber packen und in einem Jahr wieder die Champions-League-Hymne bei uns im Stadion hören.

          Mit Ihnen?

          Wenn man ehrlich ist, gibt es dafür nie Garantien. Aber ich habe noch einen laufenden Vertrag - und wie gesagt: Ich fühle mich jetzt wohl beim BVB.

          An diesem Freitag (21 Uhr/ live in ARD und F.A.Z.-Liveticker) spielen Sie mit der Nationalmannschaft gegen Frankreich. Haben Sie noch besondere Erinnerungen an das letzte Spiel in Paris, im Februar 2013?

          Ja, habe ich. Das war eins meiner besten Spiele im Nationaltrikot, vielleicht sogar das beste. Die Atmosphäre war phantastisch, wir haben gewonnen, 2:1, eine tolle Erfahrung. Es wäre schön, wenn wir das wiederholen könnten.

          Toni Kroos und Mesut Özil sind diesmal nicht dabei, da werden Sie Ihren Platz sicher haben. Bei der Europameisterschaft wird aber ein ganz schönes Gedränge im Zentrum herrschen.

          Natürlich haben wir im Mittelfeld und im Angriff eine Top-Besetzung. Aber ich sehe mich da schon als Kandidat, ganz klar. Ich weiß, dass das nicht von allein kommt, aber ich habe mein Spiel entwickelt. In Dortmund versuche ich, eine immer wichtigere Rolle einzunehmen, das überträgt sich auf die Nationalmannschaft. Ich hoffe, dass ich es schaffe, bis zur EM noch besser in Form zu kommen, am besten in die allerbeste Form, die ich jemals hatte.

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          Die WM haben Sie wegen Ihrer langwierigen Rückenprobleme verpasst. Jetzt wollen Sie nicht nur dabei sein, sondern vorangehen?

          Definitiv. Ich bin hochmotiviert, gerade nachdem ich in Brasilien nicht dabei war.

          Was können Sie dem deutschen Spiel geben? Ein bisschen Zielstrebigkeit, ein bisschen mehr Klarheit wäre ja vielleicht nicht schlecht. Fühlen Sie sich zuständig?

          Das sollen andere beurteilen. Ich spreche mit dem Bundestrainer ab, was er von mir verlangt, er kennt meine Stärken. Ich versuche, das Spiel anzukurbeln, so ähnlich wie auch in Dortmund. Ich glaube schon, dass ich mit meinen Qualitäten hier perfekt reinpasse.

          Auf welcher Position wäre es Ihnen am liebsten?

          Das Spiel ist mittlerweile so flexibel geworden, gerade bei der Nationalmannschaft, dass man gar nicht so diese festen Positionen auf dem Platz hat. Ob ich nominell als 6er, 8er oder 10er aufgestellt werde, ist mir letztlich egal.

          Während Ihrer 14-monatigen Verletzungspause waren aus dem inneren Kreis des BVB Zweifel zu hören, ob Sie überhaupt wiederkommen würden. Hatten Sie die selbst auch?

          Eher weniger. Ich habe versucht, das nicht in meinen Kopf zu lassen. Aber die Schmerzen haben natürlich für sich gesprochen. Und je länger man ausfällt, desto mehr zweifelt man an sich selbst. Trotzdem hatte ich immer die Motivation, zum Arzt zu gehen, zu den Physios, und meine Therapie zu machen. Ich hatte immer Hoffnung, dass es vorangeht. Dass ich letztlich eine OP gebraucht habe, war dann noch einmal etwas komplett anders. Das war wie ein Cut: Jetzt haben wir alles ausprobiert, es hat nicht funktioniert - was ist, wenn es durch die OP auch nicht besser wird? Es war ein großes Glück, dass danach eigentlich alle Probleme weg waren. Dass ich nicht nur schmerzfrei wieder spielen und trainieren kann, sondern auch einen normalen Alltag habe. Da ist ein Stück Lebensqualität zurückgekommen, nicht nur, was den Sport betrifft. Ein schönes Gefühl, wieder so leben zu können.

          Was ist damals abseits des Platzes alles schwergefallen?

          Das hat schon morgens angefangen: mit dem Aufstehen aus dem Bett, weiter übers Anziehen, Hose, Socken, Schuhe, ins Auto reinsetzen. Autofahren war gerade so okay, ging aber auch nicht lange. Man kann sich vorstellen, dass das wirklich die Hölle ist, wenn man als 23-Jähriger komplett eingeschränkt ist in seiner Beweglichkeit, das hat sich oft auch mental ausgewirkt.

          Denken Sie oft an diese Zeit zurück und verschaffen sich dadurch ein gutes Gefühl?

          Immer weniger. Es liegt ja in der Natur des Menschen, dass man solche Sachen vergisst. Manchmal sollte man sich vielleicht schon an diese Phase zurückerinnern, um das Leben, das man jetzt wieder genießen darf, noch mehr wertzuschätzen.

          Sie engagieren sich stark für soziale Projekte, gerade im Bereich Integration. Machen Sie sich Gedanken über das, was derzeit Montagabends so auf deutschen Straßen los ist, über das Flüchtlingsthema und das Klima im Land?

          Definitiv, das geht nicht an einem vorbei. Ich finde schon, dass wir in Deutschland sehr gastfreundlich sind, und dass wir helfen wollen, dafür gibt es genug Beispiele. Andererseits verstehe ich auch Menschen, die ein bisschen ängstlich sind in dieser Hinsicht. Es ist ein sehr sensibles Thema, zu dem ich aber auch eine klare Meinung habe.

          Welche?

          Ich bin der Meinung, dass jeder eine faire Chance verdient hat, dafür müssen wir schon offen sein. Mein Großvater, der hier vor 30, 40 Jahren hergekommen ist, hat auch seine Chance bekommen, und er hat sie genutzt. Wenn er sie nicht bekommen hätte, würde es eine Nationalmannschaft mit mir gar nicht geben, und das ist bei vielen anderen im Team ja auch so.

          Man kann das Gefühl bekommen, dass sich die Stimmung verdüstert: Das Thema bewegt die Menschen nicht nur, es scheint manche regelrecht aggressiv zu machen. Bekommen Sie davon etwas mit, etwa in den sozialen Netzwerken?

          Das ist etwas, was ich überhaupt nicht verstehe: wie so ein Thema einen Menschen aggressiv machen kann. Man muss sich vorstellen, dass da Menschen aus Ländern kommen, in denen Krieg herrscht. Und denen mit Aggression zu begegnen, oder auch den Politikern hier, das kann ich nicht nachvollziehen: als Mitglied der Nationalmannschaft und als Mensch, der sich selbst als Deutscher sieht, der hier geboren ist und immer hier gelebt hat.

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          Das Thema scheint Sie mehr zu bewegen als das, was bei Fifa oder DFB los ist.

          Ja, weil es das Leben ist. Das alltägliche Leben. Das eine gehört irgendwo mehr in die Welt des Business. Das ist schon auch irgendwo wichtig. Aber wenn man dann sieht, dass Kleinkinder, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, hierherkommen, in ein komplett neues Land, wo sie nichts kennen, wo sie nicht wissen, wie es weitergeht, wo sie schlafen sollen, was für Essen sie kriegen, ob sie überhaupt etwas zu essen kriegen - dann ist das natürlich eine Sache, die einen sehr beschäftigt.

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