https://www.faz.net/-gtl-7070i

Hertha BSC Berlin : Abgestiegen, verschuldet und mit schlechtem Image

  • Aktualisiert am

Mal wieder ein Neuanfang: Manager Preetz (r.) mit Trainer Luhukay Bild: dpa

Bei der Mitgliederversammlung an diesem Dienstag muss sich Herthas Führungsteam um Manager Preetz auf harte Kritik einstellen. Immerhin hat der Verein einen neuen Trainer.

          2 Min.

          Für Jos Luhukay ist der Abstieg von Hertha BSC aus der Fußball-Bundesliga besiegelt. Daran lässt der neue Trainer in Berlin keinen Zweifel. Während die Vereinsbosse den Gang ins Unterhaus auch nach der zweiten juristischen Schlappe offensichtlich nicht wahrhaben wollen, zog der neue Hertha-Coach bei seiner Vorstellung an diesem Dienstag in Berlin seinen ganz persönlichen Schlussstrich unter die Affäre. „Nach zwei Relegationsspielen und zwei Gerichtsterminen muss man davon ausgehen, dass es die zweite Liga wird“, meinte Luhukay.

          Und das scheint den Niederländer wesentlich weniger zu wurmen als die nun schon lange währende Hängepartie um das Düsseldorfer Chaos-Match. „Wir haben schon zwei Wochen verloren“, kritisierte Luhukay das Verhalten seines neuen Arbeitgebers. Schließlich beginnt schon am 3. August die neue Zweitliga-Saison.

          Der 48-Jährige will nach vorne blicken und schnellstmöglich am neuen Team basteln. „Wenn man einen Umbau hat, muss man zuerst mit dem Gerüst anfangen“, sagte der Trainer, der in Torhüter Thomas Kraft sowie einigen Abwehr- und Mittelfeld-Spielern bereits eine „Achse“ erkannt haben will. Am 24. Juni will Luhukay mit dem Trainingsstart seine Arbeit in der Hauptstadt aufnehmen. Zugleich beginnt dann - sofern Hertha nicht vor das Ständige Schiedsgericht zieht - die Mission Wiederaufstieg, „verbunden mit einem harten Stück Arbeit“, wie Luhukay unterstrich, „um den Betriebsunfall zu korrigieren“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Badegäste an der Ostsee im Sommer 2021

          F.A.Z. Frühdenker : Wie lange dauert der sorgenfreie Sommer an?

          Mit Blick auf steigende Corona-Zahlen denken Bund und Länder über neue Gegenmaßnahmen nach. Die Dressurreiterinnen wollen Gold holen. Und in Bayern steht der Geruch der Heimat auf der politischen Agenda. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.