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Kader für WM-Qualifikation : Flick holt Brandt und Draxler zurück ins DFB-Team

  • Aktualisiert am

Julian Brandt (links) und Julian Draxler dürfen wieder zur Nationalmannschaft. Bild: picture alliance / GES/Markus Gilliar

27 Spieler beruft der Bundestrainer in seinen großen DFB-Kader für die WM-Qualifikation. Mit dabei sind neben einem Neuling auch fünf Rückkehrer. Der frühere Weltmeister Mats Hummels fehlt wieder.

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          Mit Neuling Lukas Nmecha und den Rückkehrern Julian Brandt, Julian Draxler, Christian Günter, Ilkay Gündogan und Kevin Trapp bestreitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Jahresabschluss in der WM-Qualifikation. Bundestrainer Hansi Flick berief insgesamt 27 Profis für die beiden Länderspiele am 11. November (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur WM-Qualifikation und bei RTL) in Wolfsburg gegen Liechtenstein und drei Tage später (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur WM-Qualifikation und bei RTL) in Eriwan gegen Armenien, darunter vier Torhüter um Kapitän Manuel Neuer. Das Ticket für die WM 2022 in Qatar hatte die DFB-Auswahl bereits Anfang Oktober gelöst.

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          „Unsere Idee war, in diesem Jahr noch einmal den ein oder anderen dazuzunehmen, um ihn noch einmal zu sehen, wie er sich in der Mannschaft, in der Gruppe gibt. Aber natürlich auch auf dem Trainingsplatz“, sagte Flick am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben für uns die Chance gesehen. Wir haben dann vier Monate kein Spiel.“ Die DFB-Auswahl wolle sich „mit zwei Siegen aus dem Jahr verabschieden“.

          Der Dortmunder Brandt (25) und Paris-Profi Draxler (28) gehören erstmals seit Herbst 2020 wieder zum DFB-Kader. „Julian Draxler genießt in Paris wirklich hohe Wertschätzung. Bei Julian Brandt ist es so, dass er in den letzten Spielen eine gute Entwicklung gemacht hat“, sagte Flick. Auch der Freiburger Günter war von Flick bislang nicht nominiert worden, der 28-Jährige gehörte unter Joachim Löw ohne Einsatz zum EM-Kader im Sommer.

          Nicht berücksichtigt wurde von Flick BVB-Abwehrchef Mats Hummels, der von Löw aussortiert, aber für die EM zurückgeholt worden war. Der 32-Jährige sei schon „nahe an 100 Prozent“ seines Leistungsvermögens, sagte Flick. Zunächst sei aber eine Pause noch besser. Wenn der Innenverteidiger wieder komplett fit sei, „wissen wir alle, dass er jeder Mannschaft weiterhilft“, sagte Flick. Sein Comeback nach Verletzungspause gibt Ilkay Gündogan (31/Manchester City).

          Der FC Bayern entsendet erwartungsgemäß mit acht Profis um Neuer (35) und Joshua Kimmich (26) den stärksten Block. Dass die Impfdebatte um den bislang nicht vor Corona geschützten Kimmich für dessen Einsätze im DFB-Team keine Rolle spielen soll, hatte DFB-Direktor Oliver Bierhoff unter der Woche angekündigt. Nmecha (22) könnte bei einem Einsatz der vierte Debütant in Flicks noch kurzer Amtszeit werden. Der Wolfsburger sei „technisch auf einem guten Niveau, er ist viel unterwegs und beweglich“, sagte Flick. „Er ist ein bisschen ein anderer Spielertyp als die, die wir derzeit haben.“

          Der Bundestrainer hatte bereits dem Salzburger Karim Adeyemi (19), Florian Wirtz (19/Bayer Leverkusen) und dem Hoffenheimer David Raum (23) zum ersten Einsatz verholfen. Das Trio ist ebenso wieder dabei wie Günters Teamkollege Nico Schlotterbeck, der noch auf sein erstes Spiel im DFB-Trikot wartet.

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