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HSV baut um : Boldt für Becker

  • Aktualisiert am

Management-Talent Jonas Boldt wechselt von Leverkusen nach Hamburg Bild: dpa

Als Konsequenz aus der erfolglos beendeten Zweitligasaison entlässt der Hamburger SV nach Trainer Wolf nun auch Sportchef Becker. Management-Talent Boldt kommt aus Leverkusen.

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          Nach dem Aus für Trainer Hannes Wolf hat sich der Hamburger SV (HSV) nach der verpassten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga überraschend auch von Sportvorstand Ralf Becker getrennt. Das gab der Zweitligaklub an diesem Freitag bekannt. Der HSV zog damit die „Konsequenzen aus der kürzlich erfolglos beendeten Zweitligasaison“. Als neuen Sportchef berief der Aufsichtsrat des Klubs Jonas Boldt, der zuletzt für Bayer Leverkusen gearbeitet hatte.

          Becker war erst vor einem Jahr von Holstein Kiel zum HSV gewechselt. Sein Vertrag sollte eigentlich bis Juni 2021 laufen. Nunmehr muss der HSV sowohl Wolf, der einen Vertrag bis Juni 2020 besaß, als auch Becker erst einmal weiterhin bezahlen. 

          Klubchef Bernd Hoffmann hatte in einer Art Generalabrechnung zuletzt von dem „überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte“ gesprochen und festgestellt, der sportliche Bereich beim HSV habe „im Winter begonnen zu kollabieren“. Nachdem es zwischen Hoffmann und Becker bei der Bekanntgabe der Trennung von Trainer Wolf Irritationen gab, schien die Zusammenarbeit ernsthaften Schaden genommen zu haben. Im Aufsichtsrat gab es zunehmend kritische Stimmen gegen den Sportvorstand.

          Boldt gilt als großes Management-Talent. Der 37-Jährige war von 2007 an in verschiedenen Funktionen bei Bayer Leverkusen tätig: in der Scouting-Abteilung, als Geschäftsführer, als Manager und schließlich Sportdirektor. Seit einigen Monaten war er nicht mehr im operativen Geschäft von Bayer tätig. Zuletzt wurde sein Name auch bei Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig gehandelt.

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