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Härtetest für Torlinientechnik : „Das ist eine Art Revolution“

  • Aktualisiert am

Drin oder nicht drin: Die Fifa testet nun technische Hilfe im Ernstfall Bild: dpa

Bei der Klub-WM in Japan wird es ernst. Die Fifa unterzieht zwei Torlinientechnologien einem Härtetest. Die Kosten für die Tests und Vorbereitung für das Turnier beziffert die Fifa auf rund zwei Millionen Dollar.

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          Auf dem Weg zur möglichen Einführung einer Torlinientechnologie stehen die beiden favorisierten Systeme bei der Fifa-Klub-WM vor dem ersten Härtetest. Der Weltverband Fifa will dabei sowohl das im Tennis genutzte Hawk Eye als auch die GoalRef-Technik mit einem Chip im Ball einsetzen.

          „Das ist eine Art Revolution“, sagte Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke in Tokio einen Tag vor dem Playoff-Spiel Sanfrecce Hiroshima gegen Auckland City FC am Donnerstag in Yokohama. „Die Tests sind abgeschlossen und waren erfolgreich. Das ist ebenfalls ein wichtiger Tag für uns, weil eines der beiden Systeme beim Confederations Cup kommendes Jahr genutzt wird.“

          Im Juni hatte das International Football Association Board (IFAB) den Premieren-Einsatz der technischen Hilfsmittel erlaubt. 90 Minuten vor jedem Spiel werde der Schiedsrichter das System testen und entscheiden, ob er in der Partie darauf zurückgreift.

          „Wenn er Zweifel hat, hat er das Recht, es nicht zu gebrauchen“, betonte Valcke. Die Kosten für die Tests und Vorbereitung für das Turnier bezifferte er auf rund zwei Millionen Dollar. Bei der Klub-WM steigen Champions-League-Gewinner FC Chelsea und Südamerika-Vertreter Corinthians erst im Halbfinale in der kommenden Woche ein.

          Die Tests vor der Klub-WM kosteten die Fifa zwei Millionen Dollar
          Die Tests vor der Klub-WM kosteten die Fifa zwei Millionen Dollar : Bild: dpa

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