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Gibraltar unterliegt Färöer : Kick’n’Rush und Tiki-Taka ist keine Erfolgsformel

  • Aktualisiert am

In der EM-Qualifikation trifft Gibraltar auf die deutsche Nationalelf Bild: dpa

Mit einer unkonventionellen Spielweise will Gibraltar den Gegnern das Leben schwer machen. Doch selbst den niederlagenerprobten Färöer unterliegt der deutsche Kontrahent in der EM-Qualifikation deutlich.

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          Bis zum ersten Aufeinandertreffen mit der deutschen Nationalmannschaft am 14. November besteht bei Fußball-Zwerg Gibraltar noch Steigerungsbedarf. Das britische Überseegebiet, das 2013 erst als 54. Mitglied in der Europäischen Fußball-Union Uefa aufgenommen worden war, verlor das zweite Länderspiel der Verbandsgeschichte gegen die ansonsten so niederlagenerprobte Auswahl der Färöer am Samstag daheim im Victoria Stadium mit 1:4 (1:2).

          Zuvor hatte Gibraltar den Gegner bei den Island Games noch mit 3:0 geschlagen - allerdings in einem inoffiziellen Länderspiel. Daraus hatte das Team um Jordan Perez Mut gefasst. „Ich möchte da nicht in der Haut des gegnerischen Trainers wie Joachim Löw stecken, der sein Team auf unsere unkonventionelle Spielweise einstellen soll“, hatte der Torwart jüngst im F.A.Z.-Interview gesagt. Noch aber scheint die Mischung aus englischem Kick’n’Rush und spanischem Tiki-Taka keine Erfolgsformel zu sein.

          Für das Team von den Färöer war es zugleich der höchste Länderspiel-Erfolg der Verbandshistorie. Gibraltar hatte im November vergangenen Jahres bei seinem Länderspiel-Debüt noch mit einem 0:0 gegen die Slowakei überrascht. Immerhin gelang nun das erste offizielle Länderspieltor durch Roy Chipolina, der in der 21. Minute zur Führung traf.

          Nach der WM in Brasilien wird das mit 30.000 Einwohnern kleinste Uefa-Mitglied erstmals an einer EM-Qualifikation teilnehmen. Erst nach einem juristischem Kampf war das Mini-Territorium mit dem weltberühmten Affenfelsen im Mai 2013 von der Uefa aufgenommen worden.

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