https://www.faz.net/-gtl-7gj0y

Geoff Hursts Wembley-Tor : „Mindestens einen Fuß hinter der Linie“

  • Aktualisiert am

Drin oder nicht drin - das Wembley-Tor bleibt ein ewiger Streitfall Bild: dpa

Seit fast 50 Jahren schon behaupten die Deutschen, das Wembley-Tor sei keines gewesen. Geoff Hurst wünscht sich, damals hätte es schon Torlinientechnik gegeben - dann hätte diese seinen Treffer sehr klar angezeigt.

          Sir Geoff Hurst, Schütze des bis heute umstrittenen Wembleytores bei der Weltmeisterschaft 1966, begrüßt die Einführung der Torlinientechnik im englischen Fußball. „Wenn wir dieses System schon vor 50 Jahren gehabt hätten, hätte es sehr klar gezeigt, dass mein Schuss mindestens einen Fuß hinter der Linie war“, sagte der frühere Nationalspieler im „Daily Telegraph“ (Montag).

          Im damaligen WM-Finale gegen Deutschland (4:2) hatte Hurst drei Treffer erzielt, darunter auch das 3:2, das als Wembleytor in die Geschichte eingegangen ist. „Die Deutschen haben den Treffer immer angezweifelt“, sagte Hurst. Er wünsche sich, die Torlinientechnik wäre schon vor 50 Jahren eingeführt worden, dann hätte man die jahrzehntelangen Klagen der Deutschen darüber verhindern können, meinte Hurst.

          Am Sonntag war das System zur Unterstützung der Schiedsrichter beim Community Shield zum ersten Mal im englischen Fußball zum Einsatz gekommen. Es funktionierte bei den beiden Treffern von Robin van Persie zum 2:0-Erfolg von Manchester United über Wigan Athletic fehlerfrei.

          Geoff Hurst (links) war sich schon im WM-Finale 1966 ganz sicher Bilderstrecke

          Weitere Themen

          „Zidane ist eine Schande“

          Ärger bei Real Madrid : „Zidane ist eine Schande“

          Der Streit zwischen Real Madrid und dem einstigen Rekordtransfer Gareth Bale spitzt sich zu. Der Berater des Spielers greift Zinedine Zidane mit heftigen Worten an. Der Konter des Trainers folgt prompt.

          Topmeldungen

          Gefährliche Hitzewelle : Amerikas Sommer der Extreme

          In vielen Gegenden Amerikas herrschen derzeit gefährlich hohe Temperaturen. Städte wie New York müssen sich in Zukunft auf noch extremere Sommer einstellen, warnen Klimaforscher.
          Weiß, was uns fehlt: ARD-Hauptstadtkorrespondentin Kristin Joachim.

          Klimahysterie im Ersten : Wir müssen gezwungen werden!

          Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen. Den Eindruck bekommt man, wenn man abends die „Tagesthemen“ einschaltet oder morgens das Radio. Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.