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Gender-Problem bei Stadien : Schaut nach in Kaiserslautern

  • -Aktualisiert am

Das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Bild: Picture-Alliance

Es gibt doch wahrlich genug Fußballstadien auf dieser Welt. Aber wir finden keines, das nach einer Frau benannt wurde. Warum das so ist, beantwortete schon der Schalker Klassiker Ernst Kuzorra.

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          Da inzwischen sowieso an allen Ecken und Enden gegendert wird, in der Hoffnung, dass sich dadurch die Welt verbessert, müssen wir hiermit auf einen gravierenden Notstand hinweisen. Es gibt doch wahrlich genug Fußballstadien auf dieser Welt. Aber wir finden keines, das nach einer Frau benannt wurde.

          Gut, in Deutschland, das über eine Allianz-Arena, eine Veltins-Arena und eine Red-Bull-Arena verfügt, stellt sich das Problem nicht so dringlich, die Männer sind hier auch draußen, zum Glück gibt es wenigstens noch das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern.

          Aber die Arenen Santiago Bernabéu in Madrid, Giuseppe Meazza in Mailand oder Ferenc Puskás in Budapest sind als wahrhaft monumentale Kultstätten des Fußballs bekannt. Bevor wir jetzt aber mit an den Haaren herbeigezogenen Forderungen beginnen, sei rasch auf den Schalker Klassiker Ernst Kuzorra verwiesen, der im Übrigen an diesem Samstag 116 Jahre alt würde. Seine Expertenmeinung zur Frage nach Frauen benannter Fußballstadien war die folgende: „Wie sollen wir das dann nennen? Dem Ernst Kuzorra seine Frau ihr Stadion?“

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

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