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Fußballtrainer Luis Enrique : „Das ist trauriger als mit deiner eigenen Schwester zu tanzen“

  • Aktualisiert am

Kein Freund von Geisterspielen: Luis Enrique Bild: dpa

Nach dem Wiederbeginn der Bundesliga äußert der spanische Nationaltrainer eine klare Meinung zu Spielen ohne Zuschauer. Auch deutet sich an, wie es in La Liga für die deutschen Profis um Toni Kroos weitergehen könnte.

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          Der spanische Nationaltrainer Luis Enrique sieht Geisterspiele im Fußball äußerst kritisch. „Das ist trauriger als mit deiner eigenen Schwester zu tanzen“, sagte der 50-Jährige dem spanischen Sender Colgados del Aro: „Es ist nicht schön. Ich habe deutschen Fußball gesehen und es ist bedauerlich. Wir hören die Beleidigungen, wir verlieren in wichtigen Momenten die Intimität.“

          Dennoch könne er die Fortsetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga ohne Zuschauer verstehen. „Es ist ein Geschäft, bei dem sehr viel Geld generiert wird. Und auch wenn wir weit davon entfernt sind, die Show wieder mit Menschen auf der Tribüne stattfinden zu lassen, hilft es den Menschen, ihre Beschränkungen zu verkraften. Wieder Fußball oder Basketball zu sehen, ist einfach interessant“, sagte Enrique weiter.

          Medien: La Liga startet am 12. Juni

          Der Restart des spanischen Profifußballs soll derweil für den 12. Juni festgezurrt worden sein. Wie der Radiosender Cope am Donnerstag berichtete, wird die seit dem 12. März unterbrochene Spielzeit in La Liga mit dem Stadtderby zwischen dem FC Sevilla und Betis Sevilla fortgesetzt werden. Anstoß soll entweder um 20.45 Uhr oder 21.00 Uhr sein.

          Am Samstag würde Athletic Bilbao auf Atlético Madrid treffen und Rekordmeister Real Madrid um Nationalspieler Toni Kroos gegen den SD Eibar spielen. Meister FC Barcelona mit Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen würde am Sonntag beim RCD Mallorca antreten – der endgültige Rahmenterminkalender soll am 28. Mai veröffentlicht werden.

          Elf Spieltage vor dem Saisonende liegt Barcelona zwei Punkte vor Real an der Tabellenspitze. Javier Tebas, Präsident von La Liga, hat den finanziellen Schaden im Falle eines Saisonabbruchs auf rund eine Milliarde Euro geschätzt.

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