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Fußballstar Messi in Tel Aviv : Umstrittenes Spiel vor 30.000 Zuschauern

  • Aktualisiert am

Sicher vom Punkt: Lionel Messi beim Länderspiel in Tel Aviv Bild: EPA

Wegen der unklaren Sicherheitslage stand das Spiel vor der Absage, doch am Ende gingen Lionel Messi und Co. doch auf den Platz. Beim Länderspiel zwischen Argentinien und Uruguay in Israel trifft der Superstar in der Nachspielzeit.

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          Mit einem verwandelten Strafstoß in der Nachspielzeit hat Weltfußballer Lionel Messi der argentinischen Nationalmannschaft im Testspiel gegen den Südamerika-Rivalen Uruguay noch ein Remis gerettet. In dem umstrittenen Duell in Tel Aviv traf der Superstar am Montagabend zum 2:2 (0:1). Torjäger Edinson Cavani von Paris Saint-Germain (34. Minute) und Luis Suarez (68.), Messis Teamkollege beim FC Barcelona, brachten Uruguay zweimal in Führung. Sergio Agüero vom englischen Meister Manchester City glich im Bloomfield Stadium zunächst zum 1:1 aus (63.).

          Das Spiel vor etwa 30.000 Zuschauen im ausverkauften Bloomfield-Stadion hatte in den vergangenen Tagen aufgrund der unklaren Sicherheitslage vor der Absage gestanden, nachdem es abermals zu Auseinandersetzungen zwischen dem israelischen Militär und den Palästinensern gekommen war.

          Bereits vor der WM 2018 sollte Messi mit der argentinischen Auswahl ein Testspiel in Jerusalem bestreiten. Doch nach heftigen Protesten und Drohungen hatten die Südamerikaner das Spiel abgesagt. Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes, Dschibril Radschub, hatte damals sogar die Fans dazu aufgerufen, Trikots und Poster von und mit Messi zu verbrennen, sollte dieser in Jerusalem spielen. Radschub wurde dafür vom Fußball-Weltverband für ein Jahr gesperrt.

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