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Schlimme Krawalle beim Fußball : Woher kommt dieser Hass?

  • -Aktualisiert am

Pyrotechnik und Gewalt: Ein Fan von Eintracht Frankfurt beim Bundesligaspiel gegen den FC Bayern München. Bild: picture alliance/dpa

Immer wieder Gewaltausbrüche in den Stadien: Brutale Anhänger der Bundesligaklubs leben gerade ein erschreckendes Hochgefühl aus. Wie umgehen damit? Mancher Verein gibt zu, überfordert zu sein.

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          Es waren bemerkenswerte Worte, die Frank Buschmann, der Kommentator des TV-Senders Sky, am Samstag zu Beginn seiner Spielzusammenfassung des 159. Revierderbys zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 wählte. Während Bilder von der Dortmunder Südtribüne mit bengalischen Feuern und dichten Rauchschwaden auf dem Bildschirm erschienen, sagte Buschmann begeistert: „Herausragende Stimmung im Signal-Iduna-Park, mehr, mit Verlaub, in der Bundesliga ist atmosphärisch nicht möglich.“

          Die vielen Fans, die es mögen, wenn in den Kurven Pyrotechnik aufflammt, weil das einfach schön aussieht, konnten sich über einen stimmungsvollen Einstieg freuen. Andererseits hat hier ein TV-Reporter ziemlich direkt Menschen gehuldigt, die möglicherweise Straftaten begingen. Es ist in den vergangenen Wochen einiges durcheinandergeraten im Verhältnis zwischen den Ultras, die häufig für solche Aktionen verantwortlich sind, und dem Rest der Fußballfamilie.

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