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FC Gerona : Fußballdrama in Spanien

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Aufsteiger Sporting Gijon konnte sein Glück kaum fassen Bild: dpa

85 Jahre nach der Gründung stand der FC Gerona erstmals vor dem Aufstieg in die erste spanische Fußballliga. Alles lief perfekt, doch in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich. Doch damit hatte das Drama noch nicht seinen Höhepunkt erreicht.

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          Fußballdrama in Spanien: Beim Zweitligaverein FC Gerona waren alle Vorbereitungen für den erstmaligen Aufstieg in die Primera División in der 85-jährigen Vereinsgeschichte getroffen. Ein Gegentor in der Nachspielzeit setzte dem Traum vom direkten Einzug in die erste Liga jedoch ein jähes Ende. Der FC Gerona erreichte am Sonntagabend nur ein 1:1 gegen UD Lugo, für den es um nichts mehr ging.

          Sporting Gijón verdrängte Gerona am letzten Spieltag mit einem 3:0-Sieg beim – als Aufsteiger feststehenden – Betis Sevilla vom zweiten Platz und kehrt damit in die erste Liga zurück.

          In Gerona brachen mehrere Zuschauer in Tränen aus, als Lugo in der 91. Minute der Ausgleich zum 1:1 gelang. Damit hatte das Drama aber noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. In der 93. Minute erzielten die Katalanen das vermeintliche Siegtor, der Schiedsrichter annullierte den Treffer jedoch - zurecht - wegen einer Abseitsposition.

          Ein Linienrichter wurde von einer gefüllten Plastikflasche getroffen, die von den Rängen auf den Platz geworfen wurde. Der Schiedsrichter unterbrach die Partie und ließ die ausstehenden 40 Sekunden eine halbe Stunde später nachspielen. Viele Zuschauer hatten das Stadion bereits verlassen, weil sie das Spiel für beendet hielten. Am 1:1 änderte sich nichts mehr. Gerona hat in einer Relegationsrunde von vier Teams noch die Chance, den Aufstieg doch noch zu schaffen.

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