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Irre Ibrahimovic-Show : „Er ist ein Alien, das Meisterwerke schafft“

  • Aktualisiert am

Doppelt erfolgreich: Zlatan Ibrahimovic Bild: Reuters

Ein weiteres Mal ist der 39 Jahre alte Fußballstar Zlatan Ibrahimovic der Matchwinner für AC Mailand, der zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder in Neapel gewinnt. Die italienische Presse ist außer sich.

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          Zlatan Ibrahimovic verzaubert auch im Alter von 39 Jahren weiter die italienische Fußball-Serie-A. „Ibrahimovic ist ein Highlander, der Neapel schwere Hiebe erteilt und dem Match ein unglaubliches Tempo aufzwingt“, fabulierte die römische Tageszeitung La Repubblica, nachdem der Stürmer des AC Mailand mit zwei Toren den 3:1 (1:0)-Erfolg von Milan bei der SSC Neapel unter Dach und Fach gebracht hatte.

          Die Rossoneri sind mit dem früheren schwedischen Nationalspieler Tabellenführer. „Ibra“ führt mit zehn Treffern die Torschützenliste auf dem Apennin an, allerdings schied er in der 79. mit einer Oberschenkelverletzung aus. Laut der Nachrichtenagentur AFP fällt Ibrahimovic zehn Tage aus.

          Wie vor zehn Jahren

          „Der alte Zlatan lädt die ganze Mannschaft auf seine Schultern und zieht sie zum Sieg“, kommentierte die Gazzetta dello Sport, die dem Schweden die beste Note aller Spieler gab. „Superstar Ibra zwingt Neapel in die Knie. Der Schwede ist konzentriert, motiviert und mit seinen Teamkollegen unglaublich freigiebig. Er stellt sich stets in den Dienst der ganzen Mannschaft“, urteilte Tuttosport.

          Den bislang letzten Auswärtssieg in Napoli hatten die Mailänder vor zehn Jahren bejubelt. Damals holten die Rossoneri am Ende der Saison die Meisterschaft. „Ibrahimovic hat ein beispielloses Charisma, er ist ein Alien, das Meisterwerke schafft und mit seinen Fähigkeiten Neapel versenkt“, so der Corriere dello Sport.

          Milan siegte ohne den mit dem Coronavirus infizierten Trainer Stefano Pioli, der die Trainingseinheiten seiner Mannschaft mit Hilfe von Drohnenaufnahmen verfolgt und mit den Spieler per Videokonferenz spricht.

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