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Fußball-WM in Qatar : Fifa-Medizinchef für Winterspiele

  • Aktualisiert am

Virtuelle Fußball-Welt: Qatar ist Gastgeber der WM 2022 Bild: dpa

„Von einem medizinischem Blickpunkt sind wir besorgt“, sagt Medizinchef Michel D’Hooghe über die Fußball-WM in der Hitze von Qatar. Der Belgier sorgt sich vor allem um die Zuschauer.

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          In der Diskussion um die WM 2022 in Qatar hat sich der medizinische Chef des Fußball-Weltverbands für eine zeitliche Verlegung des Turniers ausgesprochen. „Persönlich denke ich, dass es gut wäre, falls wir die Weltmeisterschaft unter besseren Temperaturen als im Hochsommer von Qatar spielen könnten“, sagte Michel D’Hooghe nach einem Treffen der medizinischen Kommission der Fifa im belgischen Knokke. Zwar würden Partien und Trainingseinheiten in klimatisierten Spielstätten bei 21 Grad stattfinden, allerdings wären Tausende Fans und Offizielle während des einmonatigen Turniers der Hitze ausgesetzt, begründete D’Hooghe seinen Standpunkt. „Von einem medizinischem Blickpunkt sind wir besorgt.“

          Generalsekretär Jerome Valcke hatte jüngst gesagt, dass das Fifa-Exekutivkomitee einer Neu-Terminierung in die kältere Jahreszeit zustimmen könnte, sollten medizinische Gutachten die Gesundheitsgefährdung in der Hitze belegen. „Wir haben gesagt, dass wir auf eine offizielle Anfrage von Qatar warten, bevor wir uns mit einer Verlegung der WM vom Sommer in den Winter beschäftigen. Das ist bislang nicht passiert. Daher gibt es bislang auch keine Arbeitsgruppe“, hatte Valcke vor knapp zwei Wochen betont.

          Besorgter Mediziner: Michel D’Hooghe
          Besorgter Mediziner: Michel D’Hooghe : Bild: AFP

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