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Fußball-Star geht weiter : Was die Qatar-Kritik von Kroos besonders macht

Bezieht Position: Toni Kroos, hier 2019 Bild: dpa

Ohne Inszenierung, mit Intention: Toni Kroos, deutscher Fußball-Nationalspieler und Star von Real Madrid, macht seinem Unmut über den WM-Gastgeber im Jahr 2022 Luft. Alle sollen es hören.

          2 Min.

          „Deine Stimme war schon mal kraftvoller“, sagt Felix Kroos zu seinem Bruder Toni. Es sind die ersten Minuten im Podcast der beiden, „Einfach mal luppen“ heißt er, eine Plauderei unter Brüdern und Fußballprofis. „Luppen“ bedeutet lupfen, das hat Opa Kroos einst den Jungkickern in Greifswald mit auf den Weg gegeben. Wenn man den beiden zuhört, dann kann man nur staunen, dass es so etwas gibt, ein Format, bei dem der Profifußball so ungekünstelt und auch selbstironisch rüberkommt.

          Christian Kamp
          Sportredakteur.

          Eigentlich, und das ist der Charme, klingt es so, wie wenn zwei Amateur- oder Hobbykicker sich vom Leben auf dem und abseits des Platzes erzählen. Und so beginnt der Dialog auch diesmal ganz im Hier und Jetzt und mäandert zwischen Tonis Adduktorenblessur, dem Spielplan der Mannschaften der beiden, es sind halt Eintracht Braunschweig und Real Madrid, und dem Leben im Trainingslager oder zu Hause – im Falle Tonis bedeutete das gerade allein zu Haus, was zu einem Abendessen mit sechs Spiegeleiern und Toast führt. Große kleine Jungs.

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