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„Ich kann das nicht verstehen“ : Tuchel stellt sich nicht mehr vor eigene Mannschaft

  • Aktualisiert am

Wetterte nach dem Spiel: Paris-Trainer Thomas Tuchel Bild: AFP

Paris St. Germain spielt in der französischen Ligue 1 nur unentschieden. Das reicht dem deutschen Trainer Thomas Tuchel, anschließend deutliche Worte zu wählen. Vor allem eine Phase gefällt ihm überhaupt nicht.

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          Thomas Tuchel war sichtlich erbost. „In der zweiten Halbzeit hat uns alles gefehlt, und ich weiß nicht warum – Einstellung, Einsatz, Disziplin“, wetterte der deutsche Trainer des französischen Fußball-Meisters und Champions-League-Gruppengegners von RB Leipzig, Paris St. Germain, nach dem 2:2 (2:1) gegen Girondins Bordeaux.

          Der frühere Dortmund- und Mainz-Coach wollte sich auch nicht mehr vor seine Spieler stellen: „Sie wissen, dass ich meine Mannschaft immer verteidige, wenn ich die Gründe für ihre Aktionen verstehe. Aber heute kann ich es nicht verstehen, und will es auch nicht verstehen. So dürfen wir nicht spielen.“

          Auch Neymar hadert

          Nach dem frühen Eigentor von PSG-Verteidiger Timothee Pembele (10.) drehten die Gastgeber durch einen Doppelschlag zunächst das Spiel. Erst verwandelte der brasilianische Star Neymar einen von ihm selbst herausgeholten Foulelfmeter (27.), es war sein 50. Ligator für den Hauptstadtklub. Kurz nach Wiederanstoß erzielte der Italiener Moise Kean (28.) die Pariser Führung. Yacine Adli (60.) traf zum Ausgleich der Gäste.

          „Wenn wir uns nicht deutlich steigern, wird es schwierig in der Liga und erst recht in der Champions League“, sagte Neymar beim TV-Sender Canal plus. Am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr) gastiert PSG in der Königsklasse beim englischen Rekordmeister Manchester United.

          Eine Pleite in Old Trafford würde die Chancen der Tuchel-Elf auf das Erreichen des Achtelfinals deutlich schmälern. Die Leipziger spielen am Mittwoch (18.55 Uhr) beim Tabellenletzten Istanbul Basaksehir und könnten an PSG in der Tabelle auf Rang zwei vorbeiziehen.

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