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Fußball-Nationalmannschaft : Löw nominiert Uduokhai und Max

  • Aktualisiert am

Neu im deutschen Nationalteam: Felix Uduokhai vom FC Augsburg Bild: Reuters

Zwei überraschende Neulinge ragen aus dem Kader des deutschen Fußball-Nationalteams für die drei November-Spiele heraus. Bayern und Gladbachern gewährt Bundestrainer Löw eine längere Pause.

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          Joachim Löw hat für die letzten drei Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Corona-Jahr 2020 wieder einen extragroßen Kader von 29 Akteuren mit zwei überraschenden Neulingen nominiert. Der Augsburger Innenverteidiger Felix Uduokhai (23) und der im Sommer vom FCA zur PSV Eindhoven gewechselte Außenverteidiger Philipp Max (27) wurden am Freitag vom Bundestrainer erstmals in die DFB-Auswahl berufen.

          Die zuletzt fehlenden Leroy Sané, Ilkay Gündogan und Thilo Kehrer kehren zurück. Löw verzichtet aber neben Torwart Marc-André ter Stegen, der nach einer längeren Verletzungspause beim FC Barcelona gerade erst sein Comeback gegeben hat, auch abermals auf Marco Reus, obwohl der 31 Jahre alte Offensivspieler bei Borussia Dortmund inzwischen wieder im Spielrhythmus ist.

          Zum November-Dreiklang trifft die deutsche Mannschaft zunächst am Mittwoch, 11. November (ab 20.45 Uhr, live im F.A.Z-Liveticker zur Fußball-Nationalmannschaft und bei RTL) in Leipzig auf die Tschechische Republik, danach folgen zwei Partien im Rahmen der Nations League. Am Samstag, 14. November (ab 20.45 Uhr, live im F.A.Z.-Liveticker zur Nations League und im ZDF) empfängt das deutsche Team die Ukraine, gespielt wird abermals in Leipzig. Am Dienstag 17. November (ab 20.45 Uhr, live im F.A.Z.-Liveticker zur Nations League und im ZDF) trifft Deutschland in Sevilla auf Spanien.

          Der Großteil des Aufgebots trifft sich am Montagmittag in Leipzig. Erst nach dem Testspiel gegen Tschechien werden der Bayern-Block mit Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich und Sané sowie sowie der Gladbacher Matthias Ginter, Toni Kroos (Real Madrid) und Timo Werner (FC Chelsea) zum Team stoßen. Diese acht Spieler sind nur für die beiden abschließenden Nations-League-Partien vorgesehen.

          Löw will so wie schon bei der ersten Länderspiel-Trilogie im Oktober die hohe Belastung der Nationalspieler steuern. „Bei der EM brauchen wir Spieler, die nach einer langen Saison frisch sind und heiß auf den Erfolg“, sagte der 60-Jährige mit dem Blick auf 2021. Aus Verletzungs- und Corona-Gründen fehlen Löw zum Jahresabschluss Niklas Süle, Kai Havertz, Lukas Klostermann, Julian Draxler, Emre Can und Suat Serdar.

          Der Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

          Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Bernd Leno (FC Arsenal), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim)

          Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Robin Gosens (Atalanta Bergamo), Marcel Halstenberg, Benjamin Henrichs (beide RB Leipzig), Robin Koch (Leeds United), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Nico Schulz (Borussia Dortmund), Niklas Stark (Hertha BSC), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen), Philipp Max (PSV Eindhoven), Felix Uduokhai (FC Augsburg), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain)

          Mittelfeld und Angriff: Nadiem Amiri (Bayer Leverkusen), Julian Brandt, Mahmoud Dahoud (beide Borussia Dortmund), Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Leroy Sané (alle Bayern München), Jonas Hofmann, Florian Neuhaus (beide Borussia Mönchengladbach), Toni Kroos (Real Madrid), Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon), Timo Werner (FC Chelsea), Ilkay Gündogan (Manchester City).

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