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Fußball-Nationalmannschaft : Ohne Reus auf die Färöer

  • Aktualisiert am

Dortmund statt Torshavn: Marco Reus fällt in der WM-Qualifikation aus Bild: dpa

Zwanzig deutsche Spieler fliegen auf die Färöer zum WM-Qualifikationsspiel am Dienstag. Nicht dabei ist Marco Reus, der nach Dortmund zurückreist. Das DFB-Team muss mit ungewohnten Bedingungen zurechtkommen.

          Ohne Marco Reus muss die deutsche Fußball-Nationalmannschaft das WM-Qualifikationsspiel auf den Färöer bestreiten. Der 24 Jahre alte Dortmunder konnte wegen eines Magen-Darm-Infekts am Montag die Reise auf die Inselgruppe im Nordatlantik nicht mit antreten.Damit hat Bundestrainer Joachim Löw für die Partie am Dienstag (20.45 Uhr / Live in der ARD und im Länderspiel-Ticker bei FAZ.NET) in Tórshavn gegen den punktlosen Tabellenletzten der WM-Ausscheidungsgruppe C noch 17 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Reus reiste nach Dortmund zurück.

          André Schürrle vom FC Chelsea oder der Schalker Julian Draxler könnten auf dem linken Flügel für Reus in die Startelf rücken. Das DFB-Team als souveräner Tabellenführer muss gegen den Außenseiter vor allem mit den ungewohnten Verhältnissen in Tórshavn zurechtkommen. „Auf den Färöern sind andere Bedingungen, wir spielen auf Kunstrasen, es ist windig. Aber das darf uns nicht interessieren“, sagte Bundestrainer Joachim Löw in einem Gespräch mit Münchner Medien: „Wichtig sind nur drei Punkte.“

          „Es ist nie angenehm dort“, erklärte auch Manager Oliver Bierhoff: „Ich hoffe nur, dass es nicht stürmt. Ich bin froh, dass wir jetzt dort spielen und nicht erst im Oktober.“ Für den Spieltag sagen die Meteorologen zehn Grad, Wolken und nur mäßigen Wind voraus.

          Für die Nationalspieler könnte der Ausflug auf den Färöer auch zum großen Zahltag werden. Bei einem Sieg über den punktlosen Tabellenletzten sowie und einem gleichzeitigen Patzer des Tabellenzweiten Schweden in Kasachstan stünde die DFB-Auswahl zwei Spieltage vor Abschluss der Qualifikation als Gruppensieger fest.

          Das würde den Spielern um Kapitän Philipp Lahm eine WM-Prämie von maximal 200.000 Euro pro Mann einbringen. Im Fall einer direkten Qualifikation für die WM-Endrunde 2014 in Brasilien zahlt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) 20.000 Euro pro Partie, bei der ein Spieler zum Aufgebot gehört hatte. Bei insgesamt zehn Spielen sind das maximal 200.000 Euro. Der DFB dürfte nach dem Abschluss der Ausscheidungsrunde im Oktober mit den Spielen gegen Irland in Köln und Schweden in Stockholm insgesamt rund vier Millionen Euro an die Nationalspieler ausschütten.

          Noch elf Akteure könnten auf die Höchstsumme von 200.000 Euro kommen. Darunter befindet sich auch Torhüter Ron-Robert Zieler von Hannover 96, der zwar noch keine Minute in der laufenden Qualifikation zum Einsatz kam, aber immer dabei war. Insgesamt 32 Spieler erhalten bislang Prämien von mindestens 20.000 Euro.

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