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Fußball-Nationalmannschaft : Der DFB-Plan mit Hoffnungsträger Havertz

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Soll die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft erfolgreich gestalten: Kai Havertz Bild: dpa

Er gilt als das größte Versprechen für die Zukunft des deutschen Fußballs. Dennoch kam Kai Havertz in der Nationalmannschaft zuletzt nur wenig zum Einsatz. Nun bezieht Ko-Trainer Marcus Sorg Stellung.

          Aushilfs-Cheftrainer Marcus Sorg hält den Leverkusener Jungprofi Kai Havertz für einen Fußballer, der in nächster Zeit der deutschen Nationalmannschaft viele Impulse geben kann. „Kai wird ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft unserer Nationalelf sein“, sagte Sorg nach den letzten Länderspielen der Saison über Havertz.

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          Der gebürtige Aachener hatte an seinem 20. Geburtstag das spektakuläre 8:0 gegen Estland komplett auf der Ersatzbank erlebt. Auch zuvor beim 2:0 in Weißrussland hatte Havertz keine Einsatzminuten im DFB-Team bekommen.

          „Kai ist ein fantastischer Spieler. Nicht umsonst ist er zum Spieler der Saison gewählt worden“, sagte Sorg und bezog sich auf eine Umfrage unter den Bundesliga-Profis. Aber in der Nationalmannschaft gebe es viele Spieler mit hoher Qualität. „Wir haben hier einen großen Konkurrenzkampf. Kai ist noch jung. Er soll hier erstmal reinkommen, alles aufnehmen“, sagte der Vertreter von Bundestrainer Joachim Löw. Man müsse „nicht immer alles auf einmal haben“.

          Havertz kam in der abgelaufenen Länderspielsaison, dem wechselvollen Umbruchsjahr mit fünf Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen, lediglich in drei von zehn Länderspielen zum Einsatz. Er stand dabei 112 Spielminuten auf dem Platz.

          In den gesamten zehn Partien kamen insgesamt 29 Spieler zum Einsatz. Einer war immer dabei: Joshua Kimmich. Der 24 Jahre alte Bayern-Profi absolvierte die kompletten 900 Spielminuten. Dahinter folgen mit je neun Einsätzen Kapitän Manuel Neuer und Leroy Sané. Der Angreifer von Manchester City war mit fünf Treffern erfolgreichster Torschütze vor dem Münchner Serge Gnabry (4) und dem Dortmunder Marco Reus (3). Insgesamt erzielte das DFB-Team 22 Treffer.

          Fünf Spieler kamen zu ihrem Länderspieldebüt: Nico Schulz (1899 Hoffenheim), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain), Mark Uth (FC Schalke 04), Lukas Klostermann (RB Leipzig) – und eben Havertz.

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