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Das „frühere Wunderkind“ : Mario Götze lässt die Herzen höher schlagen

Die Faust geballt: Für Mario Götze hätte der Auftakt in der Eredivisie kaum besser laufen können. Bild: Picture-Alliance

Kluger Spieler, schneller Denker – Mario Götze überzeugt bei seinem Debüt für die PSV Eindhoven. Die niederländische Presse ist aus dem Häuschen. Und Trainer Roger Schmidt weiß, warum der Einstand so traumhaft war.

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          Mit seinem gelungenen Einstand hat Mario Götze die niederländische Fußballwelt gleich für sich eingenommen. „Ein cleverer Götze beweist jetzt schon seinen Wert für PSV“, urteilte die Zeitung „de Volkskrant“, die von der „Extraklasse des früheren Wunderkinds“ sprach. Dieser Begriff – auf Deutsch so wiedergegeben – ist auch anderswo zu lesen. In „De Telegraaf“ etwa, der befindet, Götze habe seine Erwartungen nach dem Wechsel in die höchste niederländische Liga schnell bestätigt bekommen: „Die Eredivisie passt zu ihm.“ Einen „klugen Spieler und schnellen Denker“ nannte die Zeitung AD (Algemeen Dagblad) den Offensivspieler. Im ersten Spiel für PSV Eindhoven, gegen PEC Zwolle, hatte Götze am Sonntag nicht mehr als neun Minuten für sein erstes Tor gebraucht.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vor zwei Wochen hatte der frühere Spieler von Bayern München und Borussia Dortmund das Land mit seinem Wechsel zur PSV Eindhoven überrascht – jenem Klub, der zusammen mit dem Hauptstadtverein Ajax Amsterdam die höchste Liga seit langem dominiert, nur selten noch einmal gestört durch Feyenoord Rotterdam und vielleicht AZ Alkmaar. Götze wurde mit viel Lob begrüßt, PSV-Manager John de Jong für seinen Coup ganz zum Schluss der Transferperiode ausgiebig beglückwünscht. Götze darf schließlich nicht nur als Aushängeschild für PSV, sondern auch für die Eredivisie gelten. Die hatte vorher schon die Rückkehr Arjen Robbens bejubelt.

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