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Fußball-Länderspiele : Mehr Fans bei den Frauen

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Das Frauenfußball-Freundschaftsspiel zwischen Schweden und Deutschland ist ein Zuschauermagnet Bild: Picture-Alliance

Die deutschen Fußball-Frauen bekommen mehr Zuschauerzuspruch als die Männer von Bundestrainer Löw – zumindest was die kommenden Länderspiele der Nationalteams angeht.

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          Die deutschen Fußball-Frauen bekommen mehr Zuschauerzuspruch als die Männer – zumindest was die kommenden Länderspiele angeht. Während die Elf von Bundestrainer Joachim Löw am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) ihr Testspiel in Wolfsburg gegen Serbien vor maximal 26.000 Fans (23.000 Karten verkauft) bestreitet, sind für den WM-Test der DFB-Frauen am 6. April in Solna gegen Schweden (13.45 Uhr/ARD) schon mehr als 27.000 Tickets abgesetzt - die Arena fasst freilich 51.000 Zuschauer.

          Das „Drei-Kronen“-Frauenteam stößt mit dem Zuschauerrekord für Freundschaftsspiele in ihrer Heimat in eine neue Dimension vor. Der zweimalige Weltmeister Deutschland wirkt zwei Monate vor der WM in Frankreich offenbar als Zuschauermagnet. Die bisherige Bestmarke für einen Test von Schwedens Fußballerinnen liegt bei 20.302 Besuchern, die am 8. Mai 2002 im alten und 2013 abgerissenen Rasunda-Stadion ein Spiel gegen die Schweiz (4:0) sahen.

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          Wie die Elf von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, die in Solna erstmals das neue WM-Trikot überstreift, präsentieren auch die Skandinavierinnen ein spezielles Leibchen für das Weltturnier. Besonderheit: Auf den Rückennummern sind die Konterfeis von 48 Schwedinnen verewigt, die Besonderes für ihr Land geleistet haben. Dazu gehören Literatur-Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf („Nils Holgersson“) und die frühere Königin Christina, die im 17. Jahrhundert auf Wunsch ihres Vaters männlich erzogen wurde.

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