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Inhaftierung nach Schlägerei : Russische Fußball-Profis aus Straflager entlassen

  • Aktualisiert am

Lächelnd in die Freiheit: Alexander Kokorin (rechts) und sein Bruder Kirill verlassen das Gefängnis in der Region Belgorod. Bild: Reuters

Weil sie mehrere Menschen angegriffen und verletzt hatten, wurden die beiden ehemaligen Nationalspieler Alexander Kokorin und Pawel Mamajew verurteilt. Nun wollen sie weiter für ihre Vereine spielen.

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          Nach mehreren Monaten im Straflager sind die wegen einer Schlägerei verurteilten russischen Fußball-Profis Pawel Mamajew und Alexander Kokorin vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Die beiden ehemaligen Nationalspieler kamen am Dienstag auf Bewährung frei, wie russische Medien berichteten. Auf Bildern war zu sehen, wie sie das Gefängnis verließen und in einen Wagen mit getönten Scheiben stiegen.

          Mamajew und Kokorin waren im Mai zu jeweils rund anderthalb Jahren Straflager verurteilt worden. Sie saßen bereits seit Oktober vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Die Sportler hatten in Moskau mehrere Menschen angegriffen und verletzt. Auch der Bruder von Kokorin und ein weiterer Begleiter wurden verurteilt.

          Der Stürmer Kokorin wolle weiter für Zenit St. Petersburg spielen, sagte sein Anwalt der Agentur Interfax zufolge. Der Vertrag sei bereits unterzeichnet worden. Auch der Mittelfeldspieler Mamajew vom FK Krasnodar wollte seine Karriere fortsetzen. Beide spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland nicht berücksichtigt.

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