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Österreichischer Fußball : Alaba übernimmt zwei Prozent von Austria Wien

  • Aktualisiert am

Österreichs Kapitän: David Alaba stützt die Wiener Austria Bild: Picture-Alliance

Der Kapitän der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft David Alaba soll insgesamt 500.000 Euro bezahlt haben, um Anteile an seinem finanziell angeschlagenen „Herzensklub“ zu erwerben.

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          Der noch bei Bayern München agierende David Alaba hat seinem finanziell schwer angeschlagenen Heimatverein Austria Wien unterstützt und zwei Prozent der Klubanteile erworben. Wie die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtete, soll der Kapitän der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft insgesamt 500.000 Euro bezahlt haben.

          Außerdem soll der 28-Jährige Alaba, der in Wien geboren wurde und bei den „Veilchen“ den Durchbruch schaffte, das Testimonial für die „Austria-Lizenz-Markenpartnerschaft für den Mittelstand“ werden. Dadurch sollen mittelständische Unternehmen als neue Sponsoren gefunden werden.

          Der Traditionsklub hatte aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Lizenz für die kommende Spielzeit erst in zweiter Instanz erhalten. Trainer und Sportchef Peter Stöger, ehemals Cheftrainer beim 1. FC Köln und Borussia Dortmund, hatte bereits zuvor seinen Abschied im Sommer von seinem kriselnden Herzensverein angekündigt.

          Unterdessen verabschiedet sich Jesse Marsch mit der österreichischen Fußball-Meisterschaft im Gepäck von RB Salzburg zum Schwesterklub nach Leipzig. Dem amerikanischen Trainer und seinem Team ist der achte nationale Titel in Serie nach dem 2:0 (1:0) am drittletzten Spieltag gegen Verfolger Rapid Wien nicht mehr zu nehmen. Patson Daka (33., 56.) traf für die Gastgeber. Ein Remis gegen den Rekordmeister hätte Salzburg zur vorzeitigen Meisterschaft gereicht. Rapids Maximilian Hofmann flog mit Gelb-Rot (86.) vom Platz. Den ÖFB-Cup gewann RB bereits am 1. Mai.

          Marsch (47), der in Leipzig zur kommenden Saison Julian Nagelsmann beerbt, gewann damit in seinen zwei Jahren in der Mozartstadt jeweils das Double.

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