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Statt Fußball-Fans : 15.000 Teddybären auf der Tribüne

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Publikum in Heerenveen: Die „Knuffelberen“ in den friesischen Farben sollen an Kinder erinnern, die an Krebs erkrankt sind. Bild: EPA

Auch in der niederländischen Fußball-Liga sind keine Zuschauer erlaubt. Beim SC Heerenveen hilft man sich mit einer besonderen Aktion, um die Ränge zu füllen.

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          Wo in Nicht-Corona-Zeiten normalerweise die Fans des niederländischen Fußball-Erstligaklubs SC Heerenveen ihre Plätze haben, saßen diesmal Teddybären. 15.000 Stofftiere in blau-weißen Trikots mit rotem Herz waren am Samstag beim Heimspiel gegen den FC Emmen auf den Tribünen platziert.

          Die „Knuffelberen“ in den friesischen Farben sollten an Kinder erinnern, die an Krebs erkrankt sind. Wegen der sich auch in den Niederlanden verschärfenden Corona-Pandemie waren für das Spiel keine Zuschauer mehr im sonst als Eisschnelllauf-Mekka bekannten Heerenveen erlaubt.

          Und die Stofftiere schienen Glück zu bringen: 4:0 gewannen die Blau-Weißen gegen den FC Emmen, der das Spiel mit nur neun Spielern beendete. Der ehemalige St.-Pauli-Stürmer Henk Veerman steuerte zwei Treffer bei.

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