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Für die Fußball-EM : Gräfe wird Schiedsrichter-Experte des ZDF

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Bald zu alt für die Bundesliga: Manuel Gräfe, hier 2018 Bild: dpa

In der Bundesliga darf er nach dieser Saison nicht mehr pfeifen, der Unmut darüber ist bei vielen groß. Nun wird bekannt, wie Schiedsrichter Manuel Gräfe in die Zukunft geht.

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          Manuel Gräfe soll bei der Fußball-Europameisterschaft als Schiedsrichter-Experte bei den Übertragungen des ZDF arbeiten. Der 47 Jahre alte Referee wird Nachfolger von Urs Meier. Der Schweizer war seit 2015 im TV-Einsatz für das Zweite. Gräfe soll im Studio zum Einsatz kommen und zudem die ZDF-Reporter in den Stadien mit seiner Expertise unterstützen, wie das Zweite an diesem Donnerstag mitteilte.

          Der Berliner gilt als einer der besten Schiedsrichter Deutschlands und muss altersbedingt im Sommer seine Karriere in der Fußball-Bundesliga beenden. Zuletzt hatten sich Spieler und Funktionäre der Liga dafür ausgesprochen, dass das Alterslimit für ihn aufgehoben wird. Gräfe ist seit 2004 Erstliga-Schiedsrichter.

          „Ich freue mich, die EM-Spiele als ZDF-Experte begleiten zu können und den Zuschauern erlebte Schiedsrichter-Entscheidungen nachvollziehbar zu erläutern und näherzubringen“, sagte Gräfe. ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann freute sich über die Verpflichtung eines „erfahrenen Fachmanns“. Die Zuschauer könnten sich „auf profunde Erklärungen zu umstrittenen Spielsituationen freuen“.

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