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Deutsche Einzelkritik : Gnabry überragend – ter Stegen unglücklich

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Die deutsche Elf gegen Nordirland Bild: dpa

Vorne wirbelt Gnabry unwiderstehlich. Hinten kassiert ter Stegen beim ersten Schuss ein Gegentor und hat dann nicht mehr viel zu tun. Dazwischen agiert Kimmich giftig und Gündogan seriös. Die Einzelkritik.

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          ter Stegen: Erstes Pflichtspiel seit fast zwei Jahren. Keine Chance beim 0:1. Danach ohne große Bewährungs-Möglichkeiten.

          Klostermann: Wieder sehr offensiv orientiert und lauffreudig. An der letzte Präzision muss er noch feilen. Beim Flanken Luft nach oben.

          Can: Zurück nach Sperre: Die Innenverteidigung ist nicht seine liebste Position. Engagiert, machte Räume dicht. Dann im Mittelfeld.

          Tah: Der Leverkusener sucht weiter die Abgeklärtheit. Brauchte einige Male zu viel Zeit, um zu reagieren. In echte Bedrängnis kam er nicht.

          Hector: Gleich zwei Tor-Vorbereitungen im ersten Startelf-Einsatz seit einem Jahr. Aber auch mit einigen Zuspiel-Fehlern.

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          Kimmich: Wieder giftig und zweikampfstark. Bügelte einige Unsicherheiten seiner Nebenleute aus. Wechselte später nach rechts.

          Goretzka: Rückt immer näher an die erste EM-Elf heran. Klasse Spiel und starke Tor-Quote: Schon Treffer 10 und 11 im 25. DFB-Einsatz.

          Gündogan: Als Bindeglied zwischen Offensive und Defensive seriös. Nach der Pause wie das gesamte Team entschlossener.

          Kroos: Als Kapitän nicht so überragend wie beim 4:0 gegen Weißrussland. Am Gegentor beteiligt. Dann aber mit mehr Struktur.

          Brandt: Lief viel, bot sich an, wirkte mitunter noch zu hektisch. An vielen Direkt-Aktionen beteiligt. Traf in der Nachspielzeit zum 6:1.

          Gnabry: Überragender Auftritt: Wie bei seinem Debüt 2016 mit drei Toren! Jetzt bei einer Quote von 13 Treffern in 13 Spielen.

          Stark: Endlich! Im zehnten Anlauf kam der Hertha-Verteidiger in der zweiten Halbzeit mit Schutz-Maske zu seinem Debüt.

          Serdar: Löw gab dem Schalker noch sein drittes Länderspiel. Seine Chancen auf einen persönlichen EM-Platz aber sind gering.

          Amiri: Der Leverkusener durfte noch die letzten zehn Minuten mitmachen. Er könnte im kommenden Jahr zu Löws EM-Joker werden.

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