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DFB-Team in der Einzelkritik : Machtdemonstration von Kimmich, Gnabry mit Pech

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Stabil im Zentrum, sicher vor dem Tor: Ilkay Gündogan (Zweiter von links) zeigte eine gute Leistung. Bild: Reuters

Deutschland setzt sich zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Island durch. Goretzka, Havertz und Gündogan treffen. Doch nicht alle DFB-Spieler überzeugen vollends.

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          Neuer: Die Isländer sind keine Spanier. Nach sechs Gegentoren zum Jahresabschluss 2020 verlebte der Kapitän einen gemütlichen Abend.

          Klostermann: Der Leipziger drängte sich hinten rechts nicht auf. Ließ sich nicht nur von Bödvarsson vor Islands bester Chance vernaschen.

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          Ginter: Der Gladbacher verteidigte im Abwehrzentrum aufmerksam. Bügelte Nachlässigkeiten der Nebenleute aus. Nicht groß gefordert.

          Rüdiger: Lautstarker Dirigent der Abwehr. Lenkte Sigurjonssons Schuss so eben zur Ecke ab (27.). Vergab eine große Kopfballchance (43.).

          Can: Löw schätzt die Vielseitigkeit des Dortmunders in der Defensive. Half nach zwei Ausfällen diesmal links hinten aus. Gewohnt wuchtig.

          Kimmich: Der Münchner demonstrierte, warum er ins Zentrum des Spiels gehört. Leitete die ersten beiden Tore mit prächtigen Pässen ein. Oft am Ball, mit großem Wirkungskreis. Verkörperte einen Chef.

          Goretzka: In dieser Verfassung muss Löw den Münchner in die EM-Elf stellen. Das 13. Länderspieltor krönte seinen wuchtigen Auftritt.

          Gündogan: Löw schätzt den Strategen schon lange. Mit 30 endlich körperlich stabil. Seine neue Torgefahr belegte er mit dem 3:0.

          Havertz: Der 20-Jährige vom FC Chelsea bewegte sich gut in den Zwischenräumen. Das frühe Tor zum 2:0 gab ihm Auftrieb. Bot sich an.

          Gnabry: Eine Augenweide war seine Vorbereitung des 1:0 von Bayern-Kollege Goretzka. Gut im Spiel, Pech beim Pfostenschuss (71.).

          Sané: Ein Aktivposten in der Offensive. Klasse Pass auf Havertz beim 2:0. Zeigte mehrmals, dass er in München auch Defensivarbeit lernt.

          Neuhaus: Der Gladbacher kam in der 71. Minute für Goretzka. Hängte sich rein, aber im Mittelfeld ist die Konkurrenz noch übermächtig.

          Werner: Der Chelsea-Angreifer musste lange auf der Bank warten. Lauerte vergebens auf der Linksaußenposition.

          Musiala: Löw spielte den 18-Jährigen mit dem Zehn-Minuten-Debüt für Deutschland fest. Der Bayern-Youngster dribbelte gleich forsch los.

          Younes: Der Frankfurter kam ganz am Ende noch zu seinem DFB-Comeback nach dreieinhalb Jahren.

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