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Fußball-Bundesliga : Neue Standards für die Sicherheit

  • Aktualisiert am

Probleme in den Stadien: Ein Sicherheitspaket soll helfen Bild: dapd

Bis Ende des Jahres will der deutsche Profi-Fußball mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket die Probleme in den Stadien in den Griff bekommen.

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          Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den 36 Vereinen der ersten und zweiten Liga am Donnerstag in Frankfurt ihr Konzept vorgestellt, mit dem die Sicherheit in den Stadien erhöht werden soll. Auf einer Sicherheitskonferenz im Juni und der Innenministerkonferenz im Juli hatten die Politiker großen Druck gemacht. Es kamen Vorschläge wie das Verbot von Stehplätzen in den Stadien, der Einsatz von Fußfesseln und Nacktscannern. Davon will die DFL nichts wissen. „Wir kämpfen bis zum Schluss um den Erhalt der Stehplätze, sie gehören zur Fußballkultur“, sagte DFL-Präsident Rauball.

          Der vorgestellte Maßnahmenkatalog enthält unter anderem die Einführung von gemeinsamen Standards in der Sicherheitsausrüstung der Stadien sowie bei der Schulung und Zertifizierung des Ordnungsdienstes und bei der Videoüberwachung. Sollten die Klubs sich an die Vorgaben nicht halten, sind Strafen angedacht, etwa durch das Einbehalten von Fernsehgeldern. Auch das Thema Stadionverbote und der Einsatz der Sportgerichtsbarkeit sollen neu geregelt werden. Die Vereine haben bis zum 22. Oktober Zeit, um zu dem Konzept Stellung zu beziehen. Am 12. Dezember soll die Liga-Vollversammlung das Sicherheitskonzept beschließen.

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