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Aufregung in England : Ein Fußballklub und ein schmutziger Deal

  • -Aktualisiert am

Soll der Sport die Menschenrechtsverstöße in den Hintergrund rücken? Der saudische Kronprinz Muhammed bin Salman Bild: dpa

Die Fans sehnen den Tag herbei, dass der sehr unbeliebte Eigentümer Mike Ashley Newcastle United verkauft. Bald könnte es so weit sein. Doch nun ist die Aufregung groß. Und das liegt am potentiellen Käufer.

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          Der Tag, ab dem Mike Ashley nicht mehr Eigentümer von Newcastle United ist, sollte ein guter Tag werden für die Fans des Premier-League-Klubs aus der früheren Industriestadt im Norden Englands. Sie wollen den Sportartikel-Milliardär loswerden, daraus machen sie seit Jahren kein Geheimnis. Bei Spielen halten sie Transparente mit entsprechenden Botschaften hoch, andere gehen aus Protest gegen den Besitzer nicht mehr ins Stadion.

          Es gibt sogar eine Internetseite mit der Adresse ashleyout.com. Die Fans werfen dem allgemein als windig wahrgenommenen Geschäftsmann vor, dem traditionsreichen Verein zu schaden, indem er – wenn überhaupt – nur das Nötigste investiere, und dass er den Klub vor allem als Werbefläche für seine Kaufhauskette benutze. Vor der Saison soll Ashley den beliebten Trainer Rafael Benítez vergrault haben. Selbst für seine gemäßigteren Gegner war das Maß damit voll.

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