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Frauenfußball : Potsdam und Wolfsburg mit klaren Siegen

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Nadine Kessler: berechtigte Freude nach dem Führungstor gegen den FC Barcelona Bild: dpa

Titelverteidiger VfL Wolfsburg gewinnt 3:0 gegen den FC Barcelona und hat gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale der Champions League. Turbine Potsdam gewinnt gar 8:0 beim italienischen Meister.

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          Turbine Potsdam und Titelverteidiger VfL Wolfsburg können für das Halbfinale der Champions League im Frauenfußball planen. Gleich mit 8:0 (4:0) deklassierte der Potsdamer Bundesligaklub am Sonntag im Viertelfinal-Hinspiel bei ASD Torres Calcio den italienischen Meister und kann so das Rückspiel in einer Woche gelassen angehen. Lia Wälti (27. Minute), Pauline Bremer (28.), Julia Simic (44./53.), Genoveva Anonma (54.), Johanna Elsig (78.) und Linda Evans (79.) trafen für Potsdam. Den ersten Treffer markierte die Italienerin Linda Tuccera Cimini (2.) per Eigentor.

          Der VfL Wolfsburg schlug den spanischen Meister FC Barcelona vor rund 8000 Zuschauern im Stadion am Elsterweg mit 3:0 (1:0). Nach einem Pfostentreffer durch Virginia Torrecilla (13.) erzielte die überragende Nadine Keßler (34.) die Führung. In der zweiten Hälfte schnürten die Wolfsburgerinnen den Gegner in der eigenen Hälfte ein und kamen durch Martina Müller (52.) und Szanett Jakabfi (65.) zum verdienten Sieg. Manko des VfL war allein die schwache Chancenauswertung. Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in Barcelona statt.

          Bernd Schröder: Kein La Paloma im Rückspiel
          Bernd Schröder: Kein La Paloma im Rückspiel : Bild: picture alliance / dpa

          Potsdam dominierte die Partie nach Belieben und ließ den Gastgebern keine Chance. Gleichwohl resümierte Turbine-Trainer Bernd Schröder: „So schlecht war Sassari gar nicht, aber wir waren in den entscheidenden Momenten immer einen Schritt schneller und effektiv.“ Für das Rückspiel kündigte der knurrige 71-Jährige an: „La Paloma spielen wir kommende Woche zu Hause aber nicht.“

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