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Bundesliga gegen Hoffenheim : Härtetest für Eintracht-Frauen

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Es wird kein leichtes Match: SGE-Cheftrainer Niko Arnautis rechnet „mit einer hart umkämpften Partie.“ Bild: dpa

Das Spiel im Stadion am Brentanobad gegen Hoffenheim ist für die Frauen von Eintracht Frankfurt mehr als nur eine Premiere. Es geht darum, sich in einer Qualitätsprobe zu beweisen.

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          Ob es Aufschluss über das wahre Leistungsvermögen der Eintracht-Frauen gibt? „Auf jeden Fall“, sagt Angreiferin Laura Freigang. „Es wäre ein gutes Zeichen, wenn wir punkten können.“ Die Rede ist vom Heimspiel des Frankfurter Frauenfußball-Bundesligaklubs gegen die TSG Hoffenheim an diesem Sonntag (14.00 Uhr im Livestream auf sportschau.de). Es ist die Premiere als SGE in der Heimstatt Stadion am Brentanobad, bei der einige ausgewählte Dauerkarteninhaber, Angehörige von Spielerinnen und Vereinsvertreter auch live dabei sein dürfen.

          Die Hoffenheimerinnen waren in der vorigen Saison Dritte in der Abschlusstabelle, also auf jenem Rang hinter Wolfsburg und München, den die Eintracht in dieser Runde anstrebt. Und auch darüber hinaus schauen die Frankfurter Verantwortlichen mit Interesse in den Kraichgau, wo die Früchte einer mit langem Atem geführten Nachwuchsarbeit geerntet werden.

          Freigang lobt Verbesserungen

          Ein Weg, der vornehmlich von der insgesamt zwölfjährigen Arbeit von Trainer Jürgen Ehrmann – seit Saisonbeginn ist Nachfolger Gabor Gallai am Werk – geprägt worden ist. Investitionen nicht nur in externe Neuzugänge, sondern in interne Rahmenbedingungen, war auch das Credo bei der Eintracht in diesem Sommer.

          „Es ist einiges professionalisiert worden. Es kann nun individueller eingegangen werden auf die Spielerinnen“, sagt Nationalstürmerin Laura Freigang, die bei ihrem Startelfdebüt am Mittwoch in Montenegro ihr erstes Tor für die DFB-Auswahl erzielte. Mit drei Treffern und einer Torvorlage an den ersten beiden Ligaspieltagen hat die 22-Jährige gehörigen Anteil am Saisonstart mit zwei Siegen. Doch kamen diese gegen den überforderten Aufsteiger Werder Bremen (5:1) und ein arg geschwächtes Team von der SGS Essen (3:1) zustande.

          Die Hoffenheimerinnen sind trotz zweier Auftaktniederlagen – ihr hartes Startprogramm sah Matches gegen Potsdam und Wolfsburg vor – ein anderes Kaliber. „Ich rechne mit einer hart umkämpften Partie, die fußballerisch durchaus ein Leckerbissen werden kann“, sagte SGE-Cheftrainer Niko Arnautis. Ausfallen wird Shekiera Martinez (Muskelfaserriss), fraglich ist das Mitwirken der Österreicherinnen Virginia Kirchberger und Laura Feiersinger.

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