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Frauenfußball : Duisburg vor Gewinn des Uefa-Pokals

  • Aktualisiert am

Die Fußball-Frauen des FCR Duisburg haben das Hinspiel im Uefa-Cup-Finale beim russischen Meister Swesda Perm mit 6:0 gewonnen. Im Rückspiel am Freitag in Duisburg kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

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          Die Fußball-Frauen des FCR Duisburg stehen kurz vor dem Gewinn des Uefa-Pokals. Das Hinspiel im Uefa-Cup-Finale gewann der Bundesligist am Samstag beim russischen Meister Swesda Perm mit 6:0 (1:0) und hat damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Freitag (19.30 Uhr) in Duisburg.

          Inka Grings mit einem „Dreierpack“ (63./83./90.), Femke Maes (41./82.) und Fatmire Bajramaj (68.) erzielten vor rund 700 Zuschauern im Tsentralnyi- Stadion in Karsan die Tore für die spielstarken Gäste. Duisburg könnte die dritte deutsche Mannschaft sein, die nach dem 1. FFC Frankfurt (2002, 2006, 2008) und Turbine Potsdam (2005) den Uefa-Cup gewinnt. Der Gewinn des Uefa-Pokals wäre der größte Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte des 2001 gegründeten FCR Duisburg, der am 30. Mai im DFB-Pokalfinale gegen Turbine Potsdam noch einen weiteren Titel im Visier hat.

          Von Beginn an überlegen

          Die in Bestbesetzung angetretenen Duisburgerinnen waren am Samstag von Beginn an überlegen und erteilten dem mit russischen und ukrainischen Nationalspielerinnen gespickte Gegner besonders in der zweiten Halbzeit eine Lehrstunde in Sachen Offensivfußball. Schon im ersten Durchgang stand die russische Torhüterin Nadeschda Baranowa oft im Mittelpunkt und parierte in der elften Minute sogar einen Handelfmeter Von Simone Laudehr. Auch in weiteren Versuchen konnte Laudehr (15./17.), Maes (17.) und Grings (54.) die Torfrau zunächst nicht überwinden.

          Erst ein sehenswerter Schlenzer von Maes zum 1:0 brach den Bann zugunsten der Gäste. Und Torjägerin Grings erhöhte ihr Torkonto im laufenden Wettbewerb mit einem verwandelten Handelfmeter sowie zwei Kontertoren in der Schlussphase des Spiels auf nun zwölf Treffer. Perm agierte nur zu Beginn der zweiten Halbzeit kurzzeitig druckvoll, konnte sich aber gegen eine gute gestaffelte Duisburger Hintermannschaft keine nennenswerten Torchancen erspielen und nach dem diesem „Sechserpack“ kaum noch Chancen im Rückspiel auf den Cup- Erfolg.

          Sowohl Duisburg als auch Perm spielten in dieser Saison zum ersten Mal im Uefa-Cup und erreichten auf Anhieb das Finale. Gespielt wurde aber nicht in Perm, sondern im 500 Kilometer westlich gelegenen Tsentralnyi-Stadion in Karsan. In Karsan ist zwar das Stadion kleiner, dafür wird auf Naturrasen gespielt. Im Perm gibt es nur Kunstrasen.

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