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Frauen-Bundesliga : Auch hier sind die Bayern jetzt Spitze

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Lea Schüller im Champions-League-Viertelfinale: Zur neuen Saison in der Bundesliga gleich erfolgreich Bild: EPA

Der FC Bayern ist erster Tabellenführer in der neu gestarteten Saison der Frauen-Bundesliga. Auch das neue Team der Eintracht startet erfolgreich und freut sich über einen Kantersieg.

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          Die Fußball-Frauen des FC Bayern München sind erster Tabellenführer der neuen Bundesliga-Saison. Gegen einen völlig neuformierten SC Sand kam der Champions-League-Viertelfinalteilnehmer am Sonntag zu einem souveränen 6:0 (2:0)-Erfolg. Damit setzten sich die Münchnerinnen vor Eintracht Frankfurt an die Spitze.

          Die Hessinnen, die aus der Fusion des 1. FFC Frankfurt und der Eintracht hervorgegangen sind, setzten sich gegen Aufsteiger Werder Bremen mit 5:1 (2:1) durch. Bereits am Freitag hatte der Titelverteidiger VfL Wolfsburg erheblich ersatzgeschwächt Pokalfinalist SGS Essen 3:0 (1:0) bezwungen.

          Die Bayern-Frauen, die offen über ihre Titelambitionen sprechen, ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Platz geht. Neuzugang Viviane Asseyi traf bereits nach zwei Minuten. Die kompakt auftretenden Gastgeberinnen kamen durch Sydney Lohmann (9. Minute), die weiteren Neuzugänge Martina Hegering (55.), Sarah Zadrazil (82.) und Lea Schüller (84.) sowie Kristin Demann (74.) auch in dieser Höhe zum verdienten Erfolg.

          Eintracht Frankfurt, nach der Fusion mit etwas mehr Etat ausgestattet, musste gegen Bremen erst einen frühen Rückstand verdauen. Margarita Gidion hatte nach 15 Minuten für den Aufsteiger getroffen. Géraldine Reuteler (33.) und Laura Freigang (35.) drehten das Spiel, ehe nach der Pause abermals Freigang per Foulelfmeter (53.), Tanja Pawollek (65.) und die Slowenin Lara Prašnikar (67.), neu gekommen von Turbine Potsdam, für den Endstand sorgten.

          Bei den „Wolfsburgerinnen“ hat das verlorene Champions-League-Finale Spuren hinterlassen. Nicht nur der Weggang von Pernille Harder zum FC Chelsea riss eine Lücke, mit Sara Doorsoun, Ewa Pajor und Fridolina Rolfö gibt es langzeitverletzte Stammspielerinnen. Dennoch gelang der überzeugende Sieg gegen Essen, zu dem Nationalspielerin Lena Oberdorf zwei Treffer gegen ihren bisherigen Verein beisteuerte.

          Eine Niederlage kassierte der Vorjahresdritte TSG Hoffenheim. Die Kraichgauerinnen unterlagen bei Turbine Potsdam 1:3 (0:2). Der SC Freiburg verlor gegen Bayer Leverkusen 1:2 (1:0), der MSV Duisburg und Aufsteiger SV Meppen trennten sich 0:0.

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