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Paris St. Germain : Tuchel rockt!

  • -Aktualisiert am

Das Feierbiest aus Deutschland: Thomas Tuchel offenbart nach dem Supercup in Shenzhen ganz neue Seiten. Bild: Reuters

Der deutsche Trainer zeigt französische Lebensfreude – sein Team Paris St.-Germain bietet beim Supercup in China verführerischen Angriffsfußball. Doch eine entscheidende Frage ist noch offen.

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          Es war ein Bild, wie man es aus Deutschland so gar nicht von ihm kannte. Pitschnass vom Champagner stand Thomas Tuchel am Samstag im Pressekonferenzraum des Universitätsstadions von Shenzhen vor Hunderten Journalisten. Mit nacktem Oberkörper forderten die Spieler von Paris St.-Germain ein Lied ihres neuen Trainers, um den Sieg zu feiern – und wohl noch mehr, um die Integration voranzutreiben. Zum Einstand sollte der ein wenig schüchtern wirkende und alles andere als extrovertierte Deutsche also tatsächlich singen, und das auch noch vor den chinesischen Pressevertretern, die so gut wie alle ihr Handy gezückt hatten.

          Unter dem Applaus der Spieler willigte Tuchel lachend ein: „Je chante“ („Ich singe“). Seine Rock-Darstellung des Songs „Happy“ von Pharell Williams hat seiner Mannschaft offenbar gefallen, und sie symbolisiert seine ersten Wochen in Paris: Er fühlt sich gut, und er ist happy. Zumal sein Team nebenbei eine Tradition fortsetzte – es gewann das erste prestigeträchtige Spiel der Saison und damit gleichzeitig die erste Trophäe dieser Spielzeit. Zum sechsten Mal nacheinander sicherte sich PSG den französischen Supercup und unterstrich gegen den AS Monaco seine herausragende Rolle in Frankreich gleich mit einem 4:0-Erfolg.

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